Was schreibt Ellen White über...
Adventistische Schriften über: "Was sagt Ellen White konkret zu Sex in der Ehe, insbesondere Fesselspielchen? Gibt es Aussagen darüber, dass nur bestimmte Formen von Sex erlaubt sind und andere ausgeschlossen werden? Bitte konkrete Zitate."
Antwort
In den bereitgestellten Schriften von Ellen White gibt es keine konkreten Aussagen zu spezifischen Sexualpraktiken wie Fesselspielchen, noch nennt sie detaillierte Listen erlaubter oder verbotener Formen von Intimität in der Ehe. Ihre Ratschläge konzentrieren sich auf allgemeine sittliche und gesundheitliche Grundsätze: Sie warnt vor Maßlosigkeit („Exzessen“), der Zügellosigkeit niederer Leidenschaften und davor, den Partner zu einem bloßen Werkzeug der Lust zu machen. Die Sexualität in der Ehe soll von gegenseitigem Respekt, Reinheit, Selbstbeherrschung und der Bewahrung der Gesundheit und Heiligung geprägt sein.
Selbstbeherrschung und Vermeidung von Maßlosigkeit in der Ehe
»Viele Eltern erlangen nicht das Wissen, das sie bezüglich des Ehelebens haben sollten. Sie sind nicht auf der Hut, damit Satan sie nicht übervorteilt und ihren Sinn und ihr Leben beherrscht. Sie erkennen nicht, dass Gott von ihnen verlangt, ihr Eheleben vor jeglichen Ausschweifungen zu bewahren. Doch nur sehr wenige empfinden es als eine religiöse Pflicht, ihre Leidenschaften zu beherrschen. Sie haben sich in der Ehe mit dem Gegenstand ihrer Wahl verbunden und schließen daraus, dass die Ehe die Befriedigung niederer Leidenschaften heiligt. Selbst Männer und Frauen, die Frömmigkeit bekennen, lassen ihren lüsternen Leidenschaften freien Lauf und denken nicht daran, dass Gott sie für den Aufwand an Lebenskraft zur Rechenschaft zieht, der ihre Lebenskraft schwächt und das gesamte System entkräftet.«
Reine Liebe im Gegensatz zur Herabwürdigung des Partners
»Es ist keine reine Liebe, die einen Mann dazu treibt, seine Frau zu einem Werkzeug zu machen, das seiner Lust dient. Es sind die tierischen Leidenschaften, die nach Befriedigung verlangen. [...] Liebe ist ein reines und heiliges Prinzip; aber lüsterne Leidenschaft duldet keine Zurückhaltung und lässt sich weder von der Vernunft leiten noch beherrschen. [...] Männer dieser Art erniedrigen die Frau, die sie zu pflegen und zu hegen versprochen haben. Sie wird zu einem Werkzeug gemacht, um der Befriedigung niederer, lüsterner Neigungen zu dienen. Und sehr viele Frauen fügen sich darein, Sklavinnen lüsterner Leidenschaft zu werden; sie bewahren ihren Körper nicht in Heiligung und Ehre.«
Grenzziehung zum Schutz von Gesundheit und Gewissen
»Die Frage, die nun geklärt werden muss, ist: Soll sich die Ehefrau verpflichtet fühlen, sich den Forderungen ihres Mannes bedingungslos zu beugen, wenn sie sieht, dass nichts als niedere Leidenschaften ihn beherrschen und wenn ihre Vernunft und ihr Wissen sie davon überzeugen, dass sie dies zum Schaden ihres Körpers tut, den Gott ihr aufgetragen hat, in Heiligung und Ehre zu bewahren und als lebendiges Opfer für Gott zu erhalten? Es ist keine reine, heilige Liebe, die die Frau dazu verleitet, die tierischen Neigungen ihres Mannes auf Kosten von Gesundheit und Leben zu befriedigen.«
Keine detaillierten Vorschriften außer der Vermeidung von Exzessen
»Zu keiner Zeit schrieb Ellen White irgendeine Regel vor, außer Exzesse zu vermeiden. Sie schrieb vom ‚Vorrecht der familiären Beziehung‘ und dem ‚Vorrecht der ehelichen Beziehung‘ und erklärte, dass ‚Jesus keiner Klasse von Menschen das Zölibat auferlegte... Er blickt mit Wohlgefallen auf die familiäre Beziehung, in der heilige und selbstlose Liebe herrscht‘. [...] Tatsächlich steht Ellen White, anstatt wie Graham und Fowler eine feste Regel aufzustellen, an der Seite des heutigen einsichtigen Eheberaters, der die Frage der Häufigkeit sexueller Beziehungen innerhalb der Ehe den Ehepartnern überlässt.«
Originalquellen (Englisch)
Stephan Krol
Gruender von EGW Vision
Warum ich EGW Vision gebaut habe
Hallo, ich bin Stephan Krol. Ich habe diese Ellen-White-Seite ins Leben gerufen, um Menschen einen einfachen und wirkungsvollen Zugang zu den Schriften von Ellen G. White und den adventistischen Pionieren zu ermoeglichen.
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