Was schreibt Ellen White über...
Adventistische Schriften über: "Was müsste für einen Paradigmenwechsel vom evolutionären Paradigma zum biblischen Weltbild bei Einzelpersonen und in Wissenschaft und Geisteskultur geschehen?"
Antwort
Ein Paradigmenwechsel erfordert demnach, dass menschliche Weisheit und naturwissenschaftliche Autarkie zurücktreten und Gott als Schöpfer sowie fortwährende Wirkmacht anerkannt wird.
Für den Einzelnen bedeutet dies eine Verwandlung des Geistes durch Erneuerung der Gesinnung und eine demütige, gebetsvolle Haltung gegenüber Gottes Wort.
In Wissenschaft und Geisteskultur muss die Bibel als unfehlbarer Maßstab gelten, vor den wissenschaftlichen Theorien und nicht umgekehrt.
Nur im Licht der Offenbarung lassen sich Natur und Ursprungshistorie richtig deuten.
Die Frage nach der Abstammung des Menschen
»Der Theorie über die Entwicklung der Erde entspricht jene, welche dem aufsteigenden Verlauf der Keime, Weichtiere und Vierfüßler die Entwicklung des Menschen, der Krönung der Schöpfung, zuschreibt. Wenn man die Möglichkeiten des Menschen zur Forschung betrachtet... wie häufig und groß die Fehler in seinen Schlussfolgerungen sind... und wie die von verschiedenen Wissenschaftlern aufgestellten Theorien miteinander in Widerspruch stehen,—wenn man dies alles bedenkt, sollen wir dann um des Privilegs willen, unsere Abstammung von Keimen und Weichtieren und Affen zu verfolgen, jene Aussage des Heiligen Schrifttums wegwerfen, die so groß in ihrer Einfachheit ist, „Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde"?«
Wahre Wissenschaft und Schöpfungswirklichkeit
»In wahrer Wissenschaft kann nichts im Widerspruch zum Lehren des Wortes Gottes stehen, da beide denselben Autor haben... In Wahrheit kann die Schöpfungsarbeit niemals durch Wissenschaft erklärt werden... Viele verlieren den Blick für... die beständige und direkte Wirksamkeit Gottes. Sie vermitteln den Eindruck, dass die Natur unabhängig von Gott wirkt, indem sie ihr in sich selbst eigene Grenzen und eigene Kräfte zuschreibt.«
Begrenztheit menschlicher Weisheit
»In ihrer menschlichen Weisheit kennt die Welt Gott nicht... wenn bekennend wissenschaftliche Männer über diese Gegenstände aus einem lediglich menschlichen Standpunkt heraus schlussfolgern, werden sie sicher irren. Die größten Geister, wenn sie nicht durch das Wort Gottes geleitet werden, geraten in Verwirrung... Der Schöpfer und Seine Werke sind jenseits ihres Verständnisses; und weil diese nicht durch Naturgesetze erklärt werden können, wird die biblische Geschichte für unzuverlässig erklärt.«
Wandel des Geistes im Individuum
»Und seid nicht gleichförmig dieser Welt; sondern verwandelt werdet durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr erprobt, was da sei der gute und angenehme und vollkommene Wille Gottes... Zwischen dem weltlichen Menschen und dem einen, der Gott treu dient, ist eine große Kluft festgemauert. Auf den entscheidendsten Themen—Gott und Wahrheit und Ewigkeit—sind ihre Gedanken und Sympathien und Gefühle nicht im Einklang.«
Demütige und betende Haltung beim Studium
»Wir werden nur vorwärts schreiten in wahrer geistlicher Erkenntnis, soweit wir unsere eigene Winzigkeit und unsere völlige Abhängigkeit von Gott erkennen; aber alle, die mit einem lehrlustigen und betenden Geist zur Bibel kommen, um ihre Aussprüche als das Wort Gottes zu studieren, werden göttliche Erleuchtung empfangen... Unsere Erfolg beim Finden hängt nicht so sehr von unserer intellektuellen Fähigkeit ab als von unserer Demut des Herzens und dem Glauben, der göttliche Hilfe ergreift.«
Die Bibel als Maßstab der Wissenschaft
»Die Bibel soll nicht von den Ideen der Menschen zur Wissenschaft geprüft werden, sondern die Wissenschaft soll dem unfehlbaren Maßstab unterzogen werden... Doch das Studium der Wissenschaften soll nicht vernachlässigt werden. Die Bücher sollen in Harmonie mit der Bibel stehen, denn das ist der Maßstab... Wenn richtig verstanden, stimmen Wissenschaft und geschriebenes Wort überein, und jedes wirft Licht auf das andere.«
Originalquellen (Englisch)
Stephan Krol
Gruender von EGW Vision
Warum ich EGW Vision gebaut habe
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