Was schreibt Ellen White über...

Adventistische Schriften über: "Ist der „Glaube an Jesus“ in Offenbarung 14,12 ein unerschütterlicher Glaube am neuen Bund, der auf dem Opfer und der Fürsprache Christi beruht und dadurch die vollständige Wiederherstellung des Gottesbildes bedeutet?"

Antwort

Die Schriften bestätigen, dass der „Glaube Jesu“ (Offenbarung 14,12) jener siegreiche Glaube ist, den Christus selbst gelebt hat und der den Gläubigen geschenkt wird, um die Gebote Gottes zu halten und unerschütterlich auf Seinem Wort zu stehen. Dieses Vertrauen stützt sich vollkommen auf das Opfer und die beständige Fürsprache Christi vor dem Vater, wodurch der Mensch vor dem Fall bewahrt und gerechtfertigt wird. Durch diesen lebendigen Glauben und die Verbindung mit Christus wirkt der Himmel daran, das durch den Sündenfall verlorene moralische Ebenbild Gottes im Menschen wiederherzustellen.

Der Glaube Jesu in der dritten Engelsbotschaft

»Und dieser Glaube Jesu, durch den Er anstelle der Verlorenen auf Gott hoffte und Gott vertraute für die Erlösung von Sünde und die Kraft, vor dem Sündigen bewahrt zu werden – dieser Sein Sieg ist es, der jedem Menschen auf der Welt den göttlichen Glauben gebracht hat, durch den jeder Mensch auf Gott hoffen und Gott vertrauen und die Kraft Gottes finden kann, ihn von Sünde zu erlösen und vor dem Sündigen zu bewahren. Jener Glaube, den Er ausübte und durch den Er den Sieg über die Welt, das Fleisch und den Teufel erlangte – dieser Glaube ist Seine freie Gabe an jeden verlorenen Menschen auf der Welt. [...] Dies ist der Glaube Jesu, der jetzt in dieser Zeit der dritten Engelsbotschaft von jenen empfangen und bewahrt werden muss, die vor der Anbetung des „Tieres und seines Bildes“ gerettet und befähigt werden, die Gebote Gottes zu halten. Dies ist der Glaube Jesu, auf den in den Schlussworten der dritten Engelsbotschaft Bezug genommen wird: „Hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus.“«

Bewahrt durch Christi Opfer und beständige Fürsprache

»Jeder, der sich von der Sklaverei und dem Dienst Satans lossagt und sich unter das blutbefleckte Banner des Fürsten Immanuel stellt, wird durch die Fürsprache Christi bewahrt werden. Christus als unser Mittler zur Rechten des Vaters behält uns stets im Blick; denn es ist ebenso notwendig, dass Er uns durch Seine Fürsprache bewahrt, wie dass Er uns mit Seinem Blut erlöst hat. [...] Im Dienst der jüdischen Priesterschaft werden wir beständig an das Opfer und die Fürsprache Christi erinnert. Alle, die heute zu Christus kommen, sollen bedenken, dass Seine Verdienste der Weihrauch sind, der sich mit den Gebeten jener verbindet, die ihre Sünden bereuen und Vergebung, Gnade und Barmherzigkeit empfangen. Unser Bedürfnis nach der Fürsprache Christi ist beständig.«

Die Wiederherstellung des moralischen Ebenbildes Gottes

»Der ganze Himmel hat ein Interesse an der Wiederherstellung des moralischen Ebenbildes Gottes im Menschen. Der gesamte Himmel arbeitet auf dieses Ziel hin. Gott und die heiligen Engel haben das sehnliche Verlangen, dass menschliche Wesen den Maßstab der Vollkommenheit erreichen, für dessen Erreichbarkeit Christus gestorben ist. [...] Gott ruft uns auf, unsere Wahl auf der richtigen Seite zu treffen, uns mit den himmlischen Kräften zu verbinden und Grundsätze anzunehmen, die einen belebenden, wiederherstellenden Einfluss haben, der das durch Ungehorsam verlorene moralische Ebenbild in uns wiederherstellt. Wenn wir durch den Glauben die Grundsätze annehmen, die das Leben Christi kennzeichnen, sind sie in der Seele wie eine Quelle des Wassers, das in das ewige Leben quillt.«

Unerschütterliche Treue zum Bund Gottes in der Endzeit

»Nicht alle in dieser Welt haben sich auf die Seite des Feindes gegen Gott geschlagen. Nicht alle sind treulos geworden. Es gibt eine treue Schar, die Gott treu ist; denn Johannes schreibt: „Hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus.“ Bald wird der Kampf heftig entbrennen zwischen denen, die Gott dienen, und denen, die Ihm nicht dienen. Bald wird alles erschüttert werden, was erschüttert werden kann, damit das bleibe, was nicht erschüttert werden kann. [...] Sie müssen ihren Stand auf dem lebendigen Wort einnehmen: „Es steht geschrieben.“ Dies ist das einzige Fundament, auf dem sie sicher stehen können. Diejenigen, die ihren Bund mit Gott gebrochen haben, werden an jenem Tag ohne Gott und ohne Hoffnung sein.«

Originalquellen (Englisch)

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Stephan Krol

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