Was schreibt EGW über...
Adventistische Schriften über: "Wann wurde das Südreich vor der Zerstörung Jerusalems gewarnt? War es so, dass der Prophet Jeremia die Zerstörung ca. 40 Jahre im Voraus durch die Babylonier voraussagte, oder haben die kleinen Propheten schon vorher gezielt davor gewarnt?"
Antwort
Jeremia warnte das Volk Israel tatsächlich über einen Zeitraum von 40 Jahren hinweg vor der drohenden Zerstörung Jerusalems durch die Babylonier. Er war jedoch nicht der einzige Warner; Jeremia selbst verwies auf frühere Propheten wie Hosea, Habakuk und Zephanja, die bereits ähnliche Botschaften des Gerichts verkündet hatten. Sogar Vorhersehungen aus der Zeit um 785 v. Chr. deuteten bereits auf diese Ereignisse hin, die sich schließlich etwa 200 Jahre später durch Nebukadnezar erfüllten.
Jeremias vierzigjähriger Dienst und die Warnungen der Propheten
Vierzig Jahre lang sollte Jeremia vor der Nation als Zeuge für Wahrheit und Gerechtigkeit stehen. ... Er sollte den Untergang des Hauses Davids und die Zerstörung des wunderschönen, von Salomo erbauten Tempels voraussagen. ... verachtet, gehasst und von den Menschen verstoßen, sollte er schließlich die buchstäbliche Erfüllung seiner eigenen Prophezeiungen über das bevorstehende Unheil miterleben.
Jeremia flehte die Priester und das Volk im Beisein aller ernsthaft an, sich dem König von Babylon für die von dem Herrn festgelegte Zeit zu unterwerfen. Er verwies die Männer Judas auf die Prophezeiungen von Hosea, Habakuk, Zephanja und anderen, deren Botschaften der Zurechtweisung und Warnung den seinen ähnlich gewesen waren.
Diese Vorhersage wurde etwa 785 v. Chr. ausgesprochen. Sie erfüllte sich teilweise etwa zweihundert Jahre später, als Jerusalem von Nebukadnezar zerstört wurde. Über dieses Ereignis spricht Jeremia um 588 v. Chr. wie folgt: ...
Im vierten Jahr der Herrschaft Jojakims „sprach der Prophet Jeremia zu dem ganzen Volk Juda und zu allen Einwohnern Jerusalems“ und wies darauf hin, dass er über zwanzig Jahre lang, „vom dreizehnten Jahr Josias ... bis zum heutigen Tag“, Gottes Wunsch zu retten bezeugt habe, dass seine Botschaften aber verachtet worden seien.
In den Tagen Josias, des Enkels von Manasse, prophezeite Jeremia. Durch diesen Propheten flehte Gott Jerusalem an, zu ihm zurückzukehren. „Siehe, ich will ein Volk von fernher über euch bringen, o Haus Israel, spricht der Herr; es ist ein gewaltiges Volk, es ist ein altes Volk...“ So wurde Babylon beschrieben und Jerusalems bevorstehendes Verderben geschildert.
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Originalquellen (Englisch)
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