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Ellen Gould White über: "Über die Werke im Untersuchungsgericht"
Antwort
Im Untersuchungsgericht, das im Jahr 1844 begann, werden alle Menschen, die sich zu Christus bekannt haben, einer genauen Prüfung unterzogen. Die Entscheidung basiert auf den im Himmel geführten Aufzeichnungsbüchern, in denen sowohl die Namen als auch die Taten der Menschen festgehalten sind. Gott beurteilt dabei jedes Werk nach Seinem Gesetz und wägt den Charakter in der Waagschale der ewigen Gerechtigkeit, um über das Schicksal jeder Seele zu entscheiden.
Die Prüfung der Werke vor dem göttlichen Gericht
Zur festgesetzten Zeit für das Gericht – dem Ende der 2300 Tage im Jahr 1844 – begann das Werk der Untersuchung und der Tilgung von Sünden. Alle, die jemals den Namen Christi auf sich genommen haben, müssen dessen suchende Prüfung bestehen. Sowohl die Lebenden als auch die Toten sollen „nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken“ gerichtet werden.
Die Aufzeichnungsbücher im Himmel, in denen die Namen und die Taten der Menschen registriert sind, bestimmen die Entscheidungen des Gerichts. Der Prophet Daniel sagt: „Das Gericht wurde gesetzt, und die Bücher wurden aufgetan.“ ... „Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken.“
Das Gesetz Gottes ist der Maßstab, an dem die Charaktere und das Leben der Menschen im Gericht geprüft werden. Der weise Mann sagt: „Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das ist die ganze Pflicht des Menschen. Denn Gott wird jedes Werk ins Gericht bringen.“
Der Richter der ganzen Erde wird eine gerechte Entscheidung fällen. Er lässt sich nicht bestechen; Er kann nicht getäuscht werden. Er, der den Menschen schuf ... Er ist es, der den Charakter in der Waagschale der ewigen Gerechtigkeit wiegt. Jedes Individuum hat eine Seele zu retten oder zu verlieren.
Das Gericht steht unmittelbar vor uns, wenn das Werk eines jeden Mannes und jeder Frau geprüft werden muss. Alle werden belohnt werden, je nachdem, wie ihre Werke gewesen sind. Ein unparteiischer Richter betrachtet dann den Charakter, entblößt von allem äußerlichen Glanz.
Wir müssen alle in diesem Leben reich an guten Werken sein, wenn wir uns das künftige, unsterbliche Leben sichern wollen. Wenn das Gericht tagen wird und die Bücher geöffnet werden, wird jeder Mensch nach seinen Werken belohnt werden.
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