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Adventistische Schriften über: "Salomons Reue am Lebensende Ellen White"
Antwort
In seinen späten Jahren kehrte Salomo reumütig zu Gott zurück und bekannte demütig seine Fehler, um andere vor dem von ihm gesetzten bösen Beispiel zu warnen. Obwohl er Vergebung fand, blieb das Bewusstsein für seine vergangenen Sünden bestehen, und er bemühte sich aufrichtig, den negativen Einfluss seiner Irrwege rückgängig zu machen. Dennoch konnte seine Reue die bitteren Folgen des Ungehorsams, die er in der Nation gesät hatte, nicht mehr vollständig verhindern.
Salomos Umkehr und das Bekenntnis seiner Fehler
In Dankbarkeit erkannte Salomo die Macht und die liebevolle Güte des Einen an, der „höher ist als der Höchste“; in Reue begann er, seine Schritte zurück zu der erhabenen Ebene der Reinheit und Heiligkeit zu lenken, von der er so tief gefallen war. Er konnte niemals hoffen, den vernichtenden Folgen der Sünde zu entkommen, noch konnte er seinen Geist jemals ganz von der Erinnerung an den ausschweifenden Lebensweg befreien, den er verfolgt hatte; aber er bemühte sich ernsthaft, andere davon abzubringen, der Torheit zu folgen. Er bekannte demütig den Irrtum seiner Wege und erhob seine Stimme zur Warnung, damit nicht andere aufgrund der bösen Einflüsse, die er in Gang gesetzt hatte, unwiederbringlich verloren gingen.
Obwohl er später bereute, verhinderte seine Reue nicht das Ausreifen des Bösen, das er gesät hatte. ... Die Einfachheit und Selbstbeherrschung, die für die höchste Entwicklung wesentlich sind, suchten sie gegen den Prunk und die Ausschweifung heidnischer Völker einzutauschen. „Wie alle anderen Nationen“ zu sein, war ihr Ehrgeiz.
Der wahrhaft Reuige verdrängt seine vergangenen Sünden nicht aus seinem Gedächtnis. Er wird nicht gleichgültig gegenüber den Fehlern, die er gemacht hat, sobald er Frieden erlangt hat. Er denkt an diejenigen, die durch seinen Lebensweg zum Bösen verführt wurden, und versucht auf jede erdenkliche Weise, sie auf den wahren Pfad zurückzuführen. ... Er beschönigt seinen eigensinnigen Kurs nicht und macht sein Unrecht nicht zu einer geringfügigen Angelegenheit, sondern stellt das Gefahrensignal auf, damit andere gewarnt sein mögen.
Unter den vielen Lektionen, die Salomos Leben lehrt, wird keine stärker hervorgehoben als die Macht des Einflusses zum Guten oder zum Bösen. Wie begrenzt unser Wirkungskreis auch sein mag, wir üben dennoch einen Einfluss zum Wohl oder Wehe aus. Jenseits unseres Wissens oder unserer Kontrolle wirkt er sich auf andere als Segen oder Fluch aus.
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