Was schreibt EGW über...
Adventistische Schriften über: "Gründe gegen das Feiern von Weihnachten"
Antwort
Ein wesentlicher Grund gegen das traditionelle Feiern von Weihnachten ist dessen nachweislich heidnischer Ursprung, da das Datum des 25. Dezembers ursprünglich dem Fest des babylonischen und persischen Sonnengottes gewidmet war. Zudem führt die moderne Feier oft dazu, dass die Aufmerksamkeit von Jesus Christus abgelenkt und stattdessen auf den Austausch von Geschenken, Selbstgefälligkeit und weltliche Vergnügnisse gelenkt wird. Kritiker bemängeln außerdem, dass die mit dem Fest verbundene Verschwendung von Mitteln für unnötige Zierden und Vergnügungen im Widerspruch zum christlichen Gebot der Selbstverleugnung steht.
Heidnischer Ursprung und babylonische Bräuche
»Dass Weihnachten ursprünglich ein heidnisches Fest war, ist zweifelsfrei erwiesen. Die Zeit des Jahres und die Zeremonien, mit denen es immer noch gefeiert wird, beweisen seinen Ursprung. ... Der Name, unter dem Weihnachten bei uns allgemein bekannt ist – Jul-Tag – beweist sogleich seinen heidnischen und babylonischen Ursprung. „Yule“ ist der chaldäische Name für einen „Säugling“ oder ein „kleines Kind“; und da der 25. Dezember von unseren heidnischen angelsächsischen Vorfahren lange bevor sie mit dem Christentum in Berührung kamen als „Jul-Tag“ oder „Tag des Kindes“ bezeichnet wurde, beweist das seinen wahren Charakter zur Genüge.«
Die Übernahme des Sonnenkults durch die Kirche
»Etwa in der Mitte des vierten Jahrhunderts wurde eine weitere Form und ein Element der Sonnenanbetung hinzugefügt. Unter den Heiden war der 25. Dezember seit Zeitaltern als Geburtstag der Sonne gefeiert worden. ... Die Kirche von Rom übernahm dieses Fest und machte es zum Geburtstag Christi. Und innerhalb weniger Jahre hatte sich die Feier dieses Sonnenfestes im gesamten Reich im Osten und Westen verbreitet.«
Ablenkung vom eigentlichen Sinn
»Bei der Weihnachtsfeier werden Väter, Mütter, Kinder und Freunde von dem großen Ziel abgelenkt, dem der Brauch zugeschrieben wird. Sie widmen ihre ganze Aufmerksamkeit dem gegenseitigen Beschenken, und ihre Sinne werden von der Betrachtung der Quelle all ihrer Segnungen, sowohl geistlicher als auch materieller Art, abgewandt. In ihrer Aufmerksamkeit für Geschenke und Ehren, die sie sich selbst oder ihren Freunden erweisen, wird Jesus nicht geehrt und vergessen.«
Egoismus statt Ehre für Gott
»Die Weisen haben uns ein Beispiel gegeben, was wir tun sollten. Jesus sollte der Gegenstand unserer Anbetung sein, der Empfänger unserer Gaben. Nicht der Mensch, sondern unser Erlöser sollte geehrt werden. Ihm sollten wir unser Lob und unsere Gaben und Schätze darbringen; aber stattdessen lässt die Welt ihre Schätze in den Kanal der Selbstbefriedigung und zur Ehre von Menschen fließen.«
Falsche Investition von Mitteln
»In der bekennenden christlichen Welt wird genug für verschwenderische Pracht ausgegeben, um die Bedürfnisse aller Hungrigen zu stillen und die Nackten zu kleiden. Viele, die den Namen Christi angenommen haben, geben sein Geld für egoistisches Vergnügen aus, für die Befriedigung des Appetits, für starke Getränke und reiche Köstlichkeiten, für luxuriöse Häuser, Möbel und Kleidung, während sie leidenden Mitmenschen kaum einen Blick des Mitleids oder ein Wort des Mitgefühls schenken.«
🔍 Passende Suchen
- Heidnischer Ursprung von Weihnachten
- Götzendienst und christliche Bräuche
- Selbstverleugnung vs. weltliche Vergnügung
Originalquellen (Englisch)

