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Adventistische Schriften über: "Die Kirche von Rom ist für den fleischlichen Menschen."

Antwort

Die römische Kirche spricht den fleischlichen Menschen an, da ihre prunkvollen Zeremonien und äußeren Formen das unerneuerte Herz verführen und die Sinne berauschen, statt den Geist zu wandeln. Für die menschliche Natur ist es angenehmer, äußere Bußübungen zu leisten oder einem Priester zu beichten, als die sündigen Lustgewohnheiten durch die Kraft Gottes wirklich aufzugeben. Diese Form der Religion wird von den Massen bevorzugt, da sie den Anschein von Gottseligkeit bietet, ohne eine echte innere Umkehr zu fordern.

Die Anziehungskraft einer äußeren Religion

»Eine Religion des Äußerlichen ist für das unerneuerte Herz attraktiv. Der Prunk und die Zeremonien des katholischen Gottesdienstes haben eine verführerische, betörende Macht, durch die viele getäuscht werden; und sie fangen an, die römische Kirche als das Tor zum Himmel zu betrachten. Nur diejenigen, die ihre Füße fest auf das Fundament der Wahrheit gestellt haben und deren Herzen durch den Geist Gottes erneuert sind, sind gegen ihren Einfluss gefeit. Tausende, die keine Erfahrungswissen über Christus haben, werden dazu verleitet, die Formen der Gottseligkeit ohne deren Kraft anzunehmen. Eine solche Religion ist genau das, was die Massen begehren.«

Die Neigung der menschlichen Natur zum Sündenbekenntnis vor Menschen

»Doch für den, der die Selbstgefälligkeit liebt, ist es angenehmer, einem Mitmenschen zu beichten, als die Seele vor Gott zu öffnen. Es ist der menschlichen Natur schmackhafter, Buße zu tun, als der Sünde zu entsagen; es ist einfacher, das Fleisch durch Sacktuuch, Nesseln und fesselnde Ketten zu kasteien, als die fleischlichen Lüste zu kreuzigen. Schwer ist das Joch, das das fleischliche Herz zu tragen bereit ist, lieber als sich dem Joch Christi zu beugen.«

Faszination der Sinne durch Pracht und Musik

»Während der Romanismus auf Täuschung beruht, ist er kein grober und plumper Betrug. Der Gottesdienst der römischen Kirche ist ein höchst beeindruckendes Zeremoniell. Seine prächtige Zurschaustellung und die feierlichen Riten faszinieren die Sinne der Menschen und bringen die Stimme der Vernunft und des Gewissens zum Schweigen. Das Auge wird bezaubert. Prächtige Kirchen, imposante Prozessionen, goldene Altäre, juwelenbesetzte Schreine, erlesene Gemälde und exquisite Skulpturen appellieren an die Liebe zur Schönheit. Auch das Ohr wird gefesselt. Die Musik ist unübertroffen.«

Die fleischliche Kirche als Babylon

»Die fleischliche Kirche wird aus diesem Grund hier und weiter im 17. und 18. Kapitel Babylon genannt... weil die fleischliche Kirche sich selbst und alle ihr unterworfenen Nationen berauscht und sie mit ihren schmutzigen Fleischlichkeiten, ihrer simonistischen Gier und dem irdischen Ruhm dieser Welt korrumpiert hat. Und sie brennt im Zorn gegen geistliche Menschen und gegen die Kräfte und Ausgießungen des Heiligen Geistes.«

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Originalquellen (Englisch)

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Stephan Krol

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