Was schreibt Ellen White über...

Adventistische Schriften über: "Was würde Ellen White über die katholische Verehrung von Schädeln und Reliquien sagen, einschließlich der Unterscheidung zwischen Verehrung und Anbetung und dem memento mori?"

Antwort

Ellen White betrachtet die Verehrung von Reliquien und Bildern als eine List Satans, um die Aufmerksamkeit der Menschen von Christus und Seiner Erlösung abzuwenden und auf menschliche Traditionen zu richten. Zu spezifischen Themen wie der Verehrung von Schädeln oder dem philosophisch-theologischen Konzept des memento mori sowie den dogmatischen Unterscheidungen zwischen Verehrung und Anbetung enthalten die bereitgestellten Schriften von ihr keine direkten Aussagen. Sie betont jedoch nachdrücklich, dass der äußere Prunk, Schreine und Reliquienbräuche das Verlangen der sündigen Seele täuschen und von wahrer Herzenshingabe an Gott ablenken.

Reliquien- und Bilderdienst als Täuschung Satans

»Die Anbetung von Bildern und Reliquien, die Anrufung von Heiligen und die Erhöhung des Papstes sind Machenschaften Satans, um die Sinne der Menschen von Gott und Seinem Sohn abzulenken. Um ihren Ruin zu vollenden, versucht er, ihre Aufmerksamkeit von Demjenigen abzuwenden, durch den allein sie Erlösung finden können. Er lenkt sie auf jeden beliebigen Gegenstand, der als Ersatz für Denjenigen dienen kann, der gesagt hat: „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.“«

Äußerer Glanz und Schreine als Zeichen innerer Verderbnis

»Prächtige Kirchen, imposante Prozessionen, goldene Altäre, mit Juwelen besetzte Schreine, erlesene Gemälde und exquisite Bildhauerarbeiten sprechen den Sinn für Schönheit an. [...] Diese äußere Pracht, der Pomp und die Zeremonien, die das Verlangen der sündenkranken Seele nur verspotten, sind ein Beweis für innere Verderbnis. Die Religion Christi bedarf solcher Attraktionen nicht, um sich zu empfehlen. Im Licht, das vom Kreuz ausstrahlt, erscheint das wahre Christentum so rein und lieblich, dass kein äußerer Schmuck seinen wahren Wert steigern kann.«

Die Zunahme von Aberglauben und Bilderdienst

»Die Finsternis schien dichter zu werden. Der Bilderdienst wurde allgemeiner. Vor Bildern wurden Kerzen angezündet und Gebete an sie gerichtet. Die absurdesten und abergläubischsten Bräuche herrschten vor. Die Gedanken der Menschen wurden so vollständig vom Aberglauben beherrscht, dass die Vernunft selbst ihre Herrschaft verloren zu haben schien.«

Originalquellen (Englisch)

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Stephan Krol

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