Was schreibt Ellen White über...

Adventistische Schriften über: "Was ist deine Meinung zu dem folgenden Artikel über Ellen White und die Kontroverse über den Mittler nach der Gnadenzeit? Bitte beurteile besonders die Aussagen über keinen Mittler nach dem Ende der Gnadenzeit, Christi Priesterdienst für immer und die Autorität der Bibel über Ellen White."

Antwort

Gemäß den bereitgestellten Dokumenten endet der vermittelnde Fürsprachedienst Christi im himmlischen Heiligtum am Ende der Gnadenzeit, woraufhin kein Sühneblut mehr zur Vergebung bereitsteht und alle Fälle endgültig entschieden sind. Gleichzeitig besitzt Christus nach der biblischen Verheißung ein ewiges und unveränderliches Priestertum nach der Ordnung Melchisedeks. In Bezug auf die Autoritätsfrage stellen sowohl Ellen White selbst als auch adventistische Ausleger klar, dass allein die Bibel die höchste und unfehlbare Richtschnur des Glaubens ist, während ihre eigenen Schriften als „geringeres Licht“ stets auf die Heilige Schrift hinweisen.

Das Ende der Mittlerschaft Christi nach der Gnadenzeit

»Wenn Christus sein Werk als Mittler für den Menschen beendet, dann beginnt diese Trübsalszeit. Dann ist der Fall einer jeden Seele entschieden, und es gibt kein sühnendes Blut mehr, um von Sünde zu reinigen. Wenn Jesus seine Stellung als Fürsprecher des Menschen vor Gott verlässt, ergeht die feierliche Ankündigung: „Wer Unrecht tut, der tue weiter Unrecht, und wer unrein ist, der verunreinige sich weiter; und wer gerecht ist, der übe weiter Gerechtigkeit, und wer heilig ist, der sei weiter heilig.“ [...] Dann beendet Jesus seine Fürsprache im oberen Heiligtum. [...] Christus hat die Versöhnung für sein Volk vollbracht und ihre Sünden ausgetilgt.«

Das ewige und unveränderliche Priestertum Christi

»Durch den Eid Gottes ist Er für immer zum Priester gemacht. Er ist auch zum Priester gemacht „nach der Kraft eines unzerstörbaren Lebens“. [...] Daher „bleibt Er in Ewigkeit“. Und weil Er in Ewigkeit bleibt, hat Er ein „unveränderliches Priestertum“. Und aufgrund all dessen „kann er auch diejenigen für immer retten, die durch ihn zu Gott kommen, da er immerdar lebt, um für sie einzutreten“.«

Die absolute Vorrangstellung der Bibel gegenüber Ellen White

»Ford erklärt: „Niemals beanspruchte Ellen G. White, ein Übermittler von Wahrheit zu sein, der die Schrift verdrängt.“ „Ellen G. White ist nicht unsere Autorität. Diese Stellung kann nur die Schrift einnehmen“ [...] Es mag sein, dass einige übereifrige, fehlinformierte Personen in der Praxis Ellen White über die Schriften stellen. Dies ist jedoch gewiss weder die offizielle Haltung der Gemeinde, noch gibt es Ellen Whites eigene Sicht über die absolute Vorrangstellung der Bibel korrekt wieder. Als ein „geringeres Licht“ verwies sie ihre Leser ausnahmslos auf die Schriften, das „größere Licht“.«

Die Heilige Schrift als alleiniger Maßstab des Glaubens

»Für Ellen White war die Bibel stets der Prüfstein der Wahrheit. Kein anderer Maßstab war weder notwendig noch legitim: „Ich empfehle dir, lieber Leser, das Wort Gottes als Richtschnur deines Glaubens und Handelns. Nach diesem Wort werden wir gerichtet werden.“ [...] Sie stellte den Ausdruck „die Bibel und die Bibel allein“ menschlichen Ansichten und jeder anderen Ausdrucksform unbiblischer Positionen aus religiösen Traditionen, Erfahrungen, kirchlichen Stellungen und menschlicher Vernunft gegenüber.«

Die Bibel als alleinige Glaubensregel

»Sie erhob keinen Anspruch darauf, eine weitere Bibel gegeben zu haben. Sie wies stets auf die Heilige Schrift als die eine Quelle von Wahrheit und Licht hin, das Buch, das für den Christen die erste und vorrangigste Quelle geistlicher Unterweisung sein sollte. [...] „Die Bibel ist eine vollkommene und vollständige Offenbarung. Sie ist unsere einzige Richtschnur des Glaubens und Handelns. [...] Wahre Visionen werden gegeben, um uns zu Gott und seinem geschriebenen Wort zu führen; aber jene, die als neue Glaubens- und Lebensregel getrennt von der Bibel gegeben werden, können nicht von Gott sein und sollten verworfen werden.“«

Originalquellen (Englisch)

Wird geladen...

Stephan Krol

Gruender von EGW Vision

Warum ich EGW Vision gebaut habe

Hallo, ich bin Stephan Krol. Ich habe diese Ellen-White-Seite ins Leben gerufen, um Menschen einen einfachen und wirkungsvollen Zugang zu den Schriften von Ellen G. White und den adventistischen Pionieren zu ermoeglichen.

EGW Vision hilft dir dabei, Themen, Aussagen und Zitate schneller zu finden, auch dann, wenn viele Quellen in deiner Sprache noch nicht vollstaendig verfuegbar sind. Die Suche arbeitet semantisch, ordnet Inhalte thematisch ein und zeigt passende Treffer moeglichst direkt in deiner Sprache an.

Mein Wunsch ist, dass dieses Werkzeug dem persoenlichen Bibelstudium dient, das Vertrauen in die Originalquellen staerkt und mehr Menschen die Botschaft dieser Schriften klar, verstaendlich und mit Freude entdecken laesst.

Telegram Info Kanal

Mein Telegram Kanal (wenig updates)

Zum Projekt
Profilbild von Stephan Krol