Was schreibt EGW über...
Adventistische Schriften über: "Warum hat der Neumond einen so hohen Stellenwert? Wir lesen in Kolosser 2,16-18, dass die Zeremonialgesetze aufgehoben sind, da diese ein Schatten sind. Das Volk Gottes wird, wie in der Offenbarung, Jesaja und in den Schriften von Ellen White beschrieben, ewiglich wie jeden Sabbat auch jeden Neumond anbeten. Welche Bewandtnis steckt dahinter?"
Antwort
Der Neumond hat eine prophetische und festliche Bedeutung, da er im neuen Himmel und auf der neuen Erde die Zeitpunkte markiert, an denen die Erlösten zur Anbetung vor Gott und zum Essen vom Baum des Lebens zusammenkommen. Während die zeremoniellen Bestimmungen des Neumonds als Teil des "Handgelübdes der Satzungen" am Kreuz endeten, bleibt die monatliche Versammlung in der Ewigkeit bestehen. Diese regelmäßigen Zusammenkünfte dienen dazu, die Schöpferkraft Gottes und das vollendete Werk der Erlösung ewiglich zu feiern.
Die monatliche Versammlung und der Baum des Lebens
»Der Grund für diese monatliche Versammlung des gesamten Heeres der Erlösten aus jedem Teil der neuen Erde im Neuen Jerusalem findet sich in der Sprache der Offenbarung: „Und er zeigte mir einen reinen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausging vom Thron Gottes und des Lammes. In der Mitte ihrer Straße und auf beiden Seiten des Stromes war der Baum des Lebens, der zwölf Arten von Früchten trug und jeden Monat seine Frucht brachte; und die Blätter des Baumes dienten der Heilung [dem Dienst] der Völker.“«
Unterscheidung zwischen Zeremonialgesetz und ewiger Anbetung
»Die Feste, Neumonde und Sabbate des Zeremonialgesetzes, die Paulus als Folge der Abschaffung dieses Kodex für aufgehoben erklärte, wurden bereits besonders beachtet. Dass der Sabbat des Herrn nicht zu ihrer Zahl gehört, beweisen die Tatsachen... Wie die neuen Himmel und die neue Erde bleiben werden, so soll auch euer Same und euer Name bleiben. Und es wird geschehen, dass von einem Neumond zum anderen und von einem Sabbat zum anderen alles Fleisch kommen wird, um vor mir anzubeten, spricht der Herr.«
Die himmlischen Trompeten und die Anbetung
»Im alten vorbildlichen Dienst trafen sich die Kinder Gottes zu Beginn eines jeden Monats und am Sabbat zum Gottesdienst, gehorsam gegenüber den klaren Tönen der silbernen Trompeten; in gleicher Weise können wir uns vorstellen, dass, wenn die Erde neu gemacht ist, die Erlösten auf die Töne der himmlischen Trompeten reagieren werden, um vor dem Herrn anzubeten.«
Zusammenkunft als Schatten zukünftiger Herrlichkeit
»Diese Neumonde und Sabbate, die in den „neuen Himmeln und der neuen Erde“ liegen... müssen natürlich als Bilder der Dauer oder Beständigkeit des glorreichen Gottesdienstes der Heiligen im himmlischen Zustand verstanden werden... So sagt uns der Apostel von solchen Dingen, dass sie Schatten „der zukünftigen Dinge“ sind.«
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Originalquellen (Englisch)

