Was schreibt Ellen White über...
Adventistische Schriften über: "Vulgäre Wortwahl"
Antwort
Die Heilige Schrift und die adventistischen Schriften verurteilen vulgäre Wortwahl, da eine niedrige und gewöhnliche Ausdrucksweise den Geist herabwürdigt und den heiligen Sinn für geistliche Dinge trübt. Christen sind aufgerufen, ihre Rede sorgfältig zu wählen und korrupte Kommunikation, die unsaubere Andeutungen oder Gotteslästerung streift, konsequent zu meiden. Eine reine Sprache ist entscheidend, um ein rechtes Vorbild für Mitmenschen und Kinder zu sein und den Charakter Christi widerzuspiegeln.
Warnung vor niedriger und vulgärer Sprache
»Wenn die Vernunft dem Appetit überlassen wird, wird der hohe Sinn für heilige Dinge nicht mehr erkannt, der Geist wird erniedrigt und die Zuneigungen sind ungnädig. Das Herz bezeugt durch den Mund und die Taten, was in ihm ist. Gott ist durch eure Gespräche und euer Verhalten missfallen und entehrt worden. Eure Worte waren nicht gewählt und wohlüberlegt; stattdessen kommt euch in Gegenwart von Kindern und Jugendlichen ganz natürlich eine niedrige, vulgäre Ausdrucksweise über die Lippen.«
Vermeidung korrupter Kommunikation
»Der Apostel gibt Anweisungen für den Gebrauch der Redegabe. „Lasst kein faules Geschwätz aus eurem Mund gehen“, sagt er, „sondern nur das, was gut ist zur Erbauung.“ Das Wort „faul“ [oder korrupt] bedeutet hier jedes Wort, das einen negativen Eindruck auf heilige Prinzipien und die reine Religion ausüben würde... Es umfasst unsaubere Andeutungen, die, wenn ihnen nicht sofort widerstanden wird, zu großer Sünde führen.«
Ablehnung profaner Redewendungen
»Gottes Wort verurteilt auch den Gebrauch von bedeutungslosen Phrasen und Ausrufen, die an Gotteslästerung grenzen. Es verurteilt trügerische Komplimente, das Ausweichen vor der Wahrheit, Übertreibungen und falsche Darstellungen im Handel, die in der Gesellschaft und in der Geschäftswelt üblich sind.«
Wahl edler Worte statt billiger Ausdrücke
»Der Arbeiter für Gott sollte sich ernsthaft bemühen, ein Repräsentant Christi zu werden, indem er alle unschönen Gesten und grobe Sprache ablegt. Er sollte bestrebt sein, eine korrekte Sprache zu verwenden... Gewöhnliche, billige Ausdrücke sollten durch gesunde, reine Worte ersetzt werden. Durch ständige Wachsamkeit und ernsthafte Disziplin kann der christliche Jugendliche seine Zunge vor dem Bösen bewahren.«
Gefahr der Entwürdigung durch loses Gerede
»Aus wieder anderen Räumen kamen höchst unangenehme Ausbrüche von niedrigem Witz und eitlem Gerede. ... Über andere wurde gespottet, heilige Dinge wurden zum Gegenstand von Scherzen gemacht... Das Gespräch war von einer Art, die den Geist erniedrigt und die Moral verdirbt.«
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Originalquellen (Englisch)

