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Benutzer anon_m

Adventistische Schriften über: "Umgang mit Selbstliebe und Hochmut"

Antwort

Der Umgang mit Selbstliebe und Hochmut erfordert eine tiefgehende Demut und die tägliche Verleugnung des eigenen Ichs, um Raum für Christus im Herzen zu schaffen. Selbstliebe und Stolz schwächen den Charakter und verhindern geistliches Wachstum, da sie den Blick auf eigene Mängel verstellen und die Verbindung zu Gott blockieren. Wahre Stärke und innerer Friede entstehen erst dann, wenn wir weniger an uns selbst denken und stattdessen Gott und das Wohl unserer Mitmenschen in den Mittelpunkt stellen.

Die Gefahr der Selbstgenügsamkeit

Gott kann sich nicht mit denen verbinden, die leben, um sich selbst zu gefallen und sich selbst an die erste Stelle zu setzen. Diejenigen, die dies tun, werden am Ende die Letzten von allen sein. Die Sünde, die am ehesten hoffnungslos und unheilbar ist, ist Stolz auf die eigene Meinung und Eigendünkel. Dies steht jedem Wachstum im Wege. Wenn ein Mensch Charakterfehler hat, diese aber nicht erkennt; wenn er so von Selbstgenügsamkeit durchdrungen ist, dass er seine Fehler nicht sehen kann, wie kann er dann gereinigt werden?

Wahre Würde durch Demut

In Selbstliebe, Selbsterhöhung und Stolz liegt große Schwäche; aber in Demut liegt große Stärke. Unsere wahre Würde wird nicht bewahrt, wenn wir am meisten an uns selbst denken, sondern wenn Gott in all unseren Gedanken ist und unsere Herzen ganz von Liebe zu unserem Erlöser und Liebe zu unseren Mitmenschen erfüllt sind. Einfachheit des Charakters und Demut des Herzens werden Glück schenken, während Eigendünkel Unzufriedenheit, Klagen und ständige Enttäuschung bringen wird.

Das Ich in Christus verbergen

Es liegt eine Arbeit vor uns, den Stolz und die Eitelkeit zu bezwingen, die einen Platz in unseren Herzen suchen, und uns durch Reue und Glauben in eine vertraute und heilige Gemeinschaft mit Christus zu bringen. Wir dürfen nicht vor den Tiefen der Demütigung zurückschrecken, denen sich der Sohn Gottes unterzog... Wir müssen das Ich verleugnen und ständig gegen den Stolz kämpfen. Wir müssen das Ich in Jesus verbergen und Ihn in unserem Charakter und unseren Gesprächen erscheinen lassen.

Stolz als Hindernis für den Geist Gottes

Selbstachtung und Selbstgenügsamkeit töten das geistliche Leben ab. Das Ich wird emporgehoben; über das Ich wird gesprochen. Oh, dass das Ich sterben möchte! ... Wenn diese stolze, prahlende Selbstgenügsamkeit und diese selbstgefällige Selbstrechtfertigung die Seele durchdringen, ist kein Raum für Jesus. Ihm wird ein untergeordneter Platz zugewiesen, während das Ich an Bedeutung gewinnt und den ganzen Tempel der Seele füllt. Dies ist der Grund, warum der Herr so wenig für uns tun kann.

Liebe sucht nicht das Ihre

Die Liebe prahlt nicht. Sie ist ein demütiges Element; sie treibt einen Menschen niemals dazu an, zu prahlen oder sich selbst zu erhöhen. ... Die Liebe sucht nicht das Ihre. Sie wird Menschen nicht dazu antreiben, ihre eigene Bequemlichkeit und Selbstverwöhnung zu suchen. Es ist die Achtung, die wir dem „Ich“ entgegenbringen, die so oft das Wachstum der Liebe behindert.
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Originalquellen (Englisch)

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Stephan Krol

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