Was schreibt Ellen White über...

Adventistische Schriften über: "Theologische Sicht auf Schminken und Körperpflege"

Antwort

Die adventistische Schriften betonen, dass Ordnung und Sauberkeit das Gesetz des Himmels sind und Christen ordentlich und geschmackvoll erscheinen sollen, ohne jedoch Äußerlichkeiten über die innere Schmuck zu stellen. Kosmetika werden kritisch gesehen, da sie nicht den Glanz wahrer Gesundheit und innerer Freude zurückbringen können. Der Fokus liegt auf dem „verborgenen Menschen des Herzens" – einem sanften und stillen Geist – als dem wahren Schmuck, der Gott gefällt und von bleibendem Wert ist.

Natürliche Schönheit wird als himmlisches Geschenk betrachtet, das nicht verachtet werden soll, aber stets dem Charakter untergeordnet bleiben muss. Ein ausgewogener Ansatz wird empfohlen: Weder Extravaganz und Eitelkeit noch übertriebene Sparsamkeit und Vernachlässigung des Äußeren.

Kritik an Kosmetika und oberflächlicher Verschönerung

»Damen können zu Kosmetika greifen, um den Teint der Gesichtsfarbe wiederherzustellen, aber sie können dadurch nicht den Glanz gesunder Gefühle ins Herz zurückbringen. Das, was die Haut verdunkelt und trübt, verdunkelt auch den Geist und zerstört die Heiterkeit und den Frieden des Gemüts.«

Ordnung und Sauberkeit als himmlisches Prinzip

»Ordnung und Sauberkeit ist das Gesetz des Himmels; und um in Übereinstimmung mit der göttlichen Ordnung zu kommen, ist es unsere Pflicht, ordentlich und geschmackvoll zu sein. Unsere äußere Erscheinung sollte Den nicht entehren, dem wir nachzufolgen bekennen, sondern sollte seiner Sache Ehre bringen.«

Natürliche Schönheit und Gottes Wertschätzung

»Christus hat uns vor dem Stolz des Lebens gewarnt, aber nicht vor seiner Anmut und natürlichen Schönheit. Er wies auf die Blumen des Feldes, auf die Lilie, die sich in ihrer Reinheit entfaltet, und sprach: „Auch Salomo in all seiner Herrlichkeit war nicht gekleidet wie eine von diesen." Somit veranschaulicht Christus durch die Dinge der Natur die Schönheit, die der Himmel schätzt: die bescheidene Anmut, die Einfachheit, die Reinheit, die Angemessenheit, die unser Kleid ihm angenehm machen würden.«

Der innere Schmuck als wahre Priorität

»Jetzt ist Ihre goldene Gelegenheit, reine und heilige Charaktere für den Himmel zu formen. Sie können es sich nicht leisten, diese kostbaren Augenblicke dem Putzen und Rüschen und dem Verschönern des Äußeren zu widmen, bei Vernachlässigung der inneren Zierde. „Euer Schmuck soll nicht der äußere Schmuck sein, das Flechten der Haare und das Tragen von Gold oder das Anziehen von Kleidung; sondern es soll der verborgene Mensch des Herzens sein, in dem Unvergänglichen, nämlich der Schmuck eines sanften und stillen Geistes, der vor Gott von großem Wert ist.«

Schönheit als himmlisches Geschenk mit rechter Einschätzung

»Schönheit ist eine Gabe des Himmels. Sie ist nicht zu verachten, aber die äußere Anmut kann eingeschätzt werden, wie wir die Ermahnung des Apostels lesen: „Euer Schmuck soll nicht der äußere Schmuck sein, das Flechten der Haare und das Tragen von Gold oder das Anziehen von Kleidung, sondern es soll der verborgene Mensch des Herzens sein, in dem Unvergänglichen, nämlich der Schmuck eines sanften und stillen Geistes." Wie viele opfern den Frieden des Gemüts, ein angenehmes Wesen, Gesundheit und Glück der Sorge und Angst um die Äußerlichkeiten. Die Schönheit des Charakters, die Lieblichkeit des Temperaments schätzt Gott höher, von großem Wert.«

Vollkommenheit im Äußeren im richtigen Verhältnis

»Während es unsere Pflicht ist, nach Vollkommenheit in äußeren Dingen zu streben, sollte stets im Blick behalten werden, dass dieses Ziel nicht an erste Stelle gesetzt werden darf. Es muss höheren Interessen untergeordnet sein. Über dem Sichtbaren und Vergänglichen schätzt Gott das Unsichtbare und Ewige. Jenes hat nur insoweit Wert, als es dieses ausdrückt.«

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Originalquellen (Englisch)

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Stephan Krol

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