Was schreibt EGW über...
Adventistische Schriften über: "Kopfbedeckung im Gottesdienst"
Antwort
Der Gottesdienst erfordert eine ehrfürchtige Haltung, die sich auch in der Kleidung widerspiegelt; so ist es beispielsweise unangemessen, wenn Männer das Gotteshaus mit aufgesetztem Hut betreten. Frauen sollten beim Beten oder Weissagen ihr Haupt bedecken, wobei die Kleidung insgesamt schlicht und ordentlich sein muss, ohne durch modischen Prunk oder auffälligen Kopfschmuck wie Federn abzulenken. Das Ziel der äußeren Erscheinung im Heiligtum ist es, die Heiligkeit Gottes zu ehren und keine Aufmerksamkeit auf die eigene Person oder weltliche Modetrends zu lenken.
Ehrfurcht und Ordnung im Haus Gottes
In den Köpfen vieler gibt es keine heiligeren Gedanken in Verbindung mit dem Haus Gottes als mit dem gewöhnlichsten Ort. Einige betreten den Ort der Anbetung mit aufgesetzten Hüten, in beschmutzter, dreckiger Kleidung. Solche erkennen nicht, dass sie Gott und heiligen Engeln begegnen sollen. In dieser Angelegenheit sollte es in all unseren Gemeinden einen radikalen Wandel geben.
Kopfbedeckung der Frau im Gottesdienst
Der Leser möge bitte nachschlagen und sorgfältig die ersten fünfzehn Verse lesen. Er wird dort finden, dass Christus das Haupt eines jeden Mannes ist und der Mann das Haupt der Frau; dass die Frau, wenn sie betet oder weissagt, ihr Haupt bedeckt haben sollte. Wir entnehmen diesen Texten, dass eine Frau in der Gemeinde beten oder weissagen kann.
Vermeidung von modischer Zurschaustellung
Das Zurschaustellen von Schleifen und Bändern, Rüschen und Federn sowie Gold- und Silberschmuck ist eine Art von Götzendienst und für den heiligen Gottesdienst völlig unangebracht, wo das Auge eines jeden Anbeters allein auf Seine Herrlichkeit gerichtet sein sollte. Alle Angelegenheiten der Kleidung sollten streng bewacht werden, indem man eng der biblischen Regel folgt. Die Mode war die Göttin, die die Außenwelt regiert hat, und sie schleicht sich oft in die Gemeinde ein.
Symbolik der priesterlichen Kopfbedeckung
Die Mitra des Hohenpriesters bestand aus dem weißen Leinenturban, an dem mit einer blauen Schnur eine Goldplatte mit der Inschrift „Heiligkeit dem Herrn“ befestigt war. Alles, was mit der Kleidung und dem Auftreten der Priester zusammenhing, sollte dem Betrachter ein Gefühl für die Heiligkeit Gottes, die Sakralität Seiner Anbetung und die Reinheit vermitteln, die von denen verlangt wird, die in Seine Gegenwart treten.
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Originalquellen (Englisch)
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