Was schreibt Ellen White über...
Adventistische Schriften über: "Die symbolische Bedeutung der Heiligtumsgeräte"
Antwort
Die Heiligtumsgeräte dienten als umfassende symbolische Darstellung des Heilsplans und des vermittelnden Wirkens Christi. Jeder Gegenstand, vom Opferaltar bis zur Bundeslade, fungierte als Typus oder „Linse“, durch die Gläubige die unsichtbaren Realitäten des himmlischen Dienstes und den Charakter von Gottes Gesetz verstehen konnten. Diese Symbole zeigen, wie Christi Gerechtigkeit, Fürsprache und Opfer das einzige Mittel bereitstellen, durch das sündige Menschen einem heiligen Gott nahekommen können.
Der symbolische Altar und das Räucherwerk
»Das Räucherwerk, das mit den Gebeten Israels aufsteigt, stellt die Verdienste und Fürsprache Christi dar, Seine vollkommene Gerechtigkeit, die durch den Glauben seinem Volk zugerechnet wird und die allein die Anbetung sündiger Wesen vor Gott akzeptabel machen kann. Vor dem Vorhang des Allerheiligsten stand ein Altar der ewigen Fürsprache, vor dem Heiligen ein Altar der fortwährenden Sühne. Durch Blut und Räucherwerk sollte Gott angenähert werden – Symbole, die auf den großen Mittler hinweisen, durch den Sünder Jehova nähern können.«
Die Opfer des Vorhofs
»Im umgebenden Vorhof wurden täglich das ganze Jahr über Lämmer und andere Opfer dargebracht. All diese verschiedenen Opfer stellten Christus dar, das allgenügsame Lamm Gottes, das einmal für alle für die Sünden der Menschheit geopfert wurde.«
Der Zweck der Lade und des Sühnetisches
»In dieser Lade wurden die beiden steinernen Tafeln aufbewahrt, die die Zehn Gebote enthielten, geschrieben mit Gottes Finger. Sie wurde ausdrücklich zu diesem Zweck hergestellt. Das Sühnetisch war die Abdeckung der Lade, aus massivem Gold... Es wurde Sühnetisch genannt, nicht weil der Hohepriester dort im Heiligtumsdienst je saß, sondern weil dort die Barmherzigkeit ihren Sitz hatte. Für den Versöhnungstag, wie wir sehen werden, wurde Blut auf die Abdeckung der Lade gestreut, um die Ansprüche des darunter ruhenden Gesetzes zu befriedigen; und durch diesen Dienst wurde den reuigen Sündern Barmherzigkeit gewährt.«
Das Heiligtum als spirituelles Teleskop
»Das irdische Heiligtum mit seinen Typen und Symbolen ist wie die kraftvollen Linsen eines Teleskops, die es ermöglichen, himmlische Körper zu sehen, die sonst unsichtbar wären. ... Der Christ, der den typischen Dienst des irdischen Heiligtums studiert ... als eine wunderbare Kunstgalerie, in der durch die Hand eines Meisterkünstlers die verschiedenen Teile des erstaunlichen Heilsplans dargestellt werden, wird von der offenbarten Schönheit erstaunt sein.«
Der Tisch und der Leuchter
»Im ersten Raum, dem heiligen Ort, befanden sich der Tisch des Schaubrots, der Leuchter oder Lampenständer und der Räucheraltar. ... Der Tisch des Schaubrots enthielt zwölf Brote, die die zwölf Stämme Israels repräsentierten. ... Der Leuchter hatte von jeder Seite drei Strahlen, die zusammen mit dem mittleren Schaft sieben Lampen bildeten. Diese brannten ständig und waren das einzige Mittel, das Heiligtum zu beleuchten.«
Die Gegenwart Gottes im Heiligtum
»In jedem Opfer wurde Christi Tod gezeigt. In jeder Räucherstäbchenwolke stieg Seine Gerechtigkeit auf. Durch jede Jubeltrumpet ertönte Sein Name. Im furchterregenden Geheimnis des Allerheiligsten wohnte Seine Herrlichkeit. ... Jeder Typ, der im gesamten Opfersystem verwendet wurde, wurde von Gott geschaffen, um einer geistlichen Wahrheit zu ähneln.«
Originalquellen (Englisch)
Stephan Krol
Gruender von EGW Vision
Warum ich EGW Vision gebaut habe
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