Was schreibt Ellen White über...
Adventistische Schriften über: "Die Ordnung der Schöpfung in Genesis"
Antwort
Der Schöpfungsbericht in Genesis beschreibt eine präzise, aufeinanderfolgende Ordnung, die über sechs buchstäbliche Tage vollzogen wurde. Gott begann am ersten Tag damit, Himmel, Erde und Licht in Existenz zu rufen, gefolgt von der Atmosphäre bzw. dem Firmament am zweiten Tag, trockenem Land und Vegetation am dritten Tag und der Bestimmung von Sonne, Mond und Sternen als Lichtträger am vierten Tag. Die Abfolge kulminierte am fünften und sechsten Tag mit der Befüllung von Wasser und Luft mit lebenden Wesen, der Schöpfung der Landtiere und schließlich der Schöpfung des Menschen als das Krönungswerk des Schöpfers.
Aufeinanderfolgende Schritte der Schöpfungswoche
»Es gab sechs Tage der Schöpfung und neun aufeinanderfolgende schöpferische Schritte vom „Anfang“ bis zum Abschluss des schöpferischen Zwecks. Der erste war die Schöpfung des Himmels und der Erde; und die Erde war formlos und leer, und Finsternis lag über der Tiefe, während der Geist Gottes über dem Antlitz der Wasser schwebte. Der zweite war die Schöpfung des Lichts. Der dritte war die Schöpfung des Firmaments oder der Atmosphäre. Der vierte war die Schöpfung des trockenen Landes. Der fünfte war die Schöpfung aller Vegetation.«
Der erste und zweite Tag der Schöpfung
»Am ersten Tag der Zeit schuf Gott den Himmel und die Erde. Die so in Existenz gerufene Erde war formlos und leer; und völlige Finsternis bedeckte das Werk des Schöpfers. Dann sprach Gott: »Es werde Licht; und es wurde Licht.« »Und Gott schied das Licht von der Finsternis« und nannte das eine Tag und das andere Nacht. Am zweiten Tag der Zeit sprach Gott: »Es werde ein Firmament [Rand, Heb., Ausdehnung] mitten im Wasser, und es scheide das Wasser von dem Wasser.« Das trockene Land war noch nicht erschienen; folglich war die Erde mit Wasser bedeckt. Da keine Atmosphäre existierte, ruhten dichte Dämpfe auf der Wasseroberfläche; aber die nun durch das Wort des Schöpfers in Existenz gerufene Atmosphäre ließ jene Elemente, aus denen die von uns eingeatmete Luft besteht, zusammenkommen, sodass die Nebel und Dämpfe, die auf dem Schoß des Wassers ruhten, von ihr emporgehoben wurden.«
Der dritte, vierte und fünfte Tag
»Und nun, da das trockene Land geformt, die Atmosphäre und das Licht bereits geschaffen waren, füllt Gott die Erde mit pflanzlichem Leben. Und Gott ließ die Erde Gras, Kräuter und Bäume hervorbringen. Und am Ende des dritten Tages wird erneut bestätigt, dass der Tag aus einem Abend und einem Morgen bestand, d.h. dass es ein vierundzwanzigstündiger Tag war. vs.13. Am vierten Tag ließ Gott Sonne, Mond und Sterne als Lichtträger am Himmel erscheinen... Am fünften Tag bevölkerte Gott die Wasser mit jeder Art von Fischen und ließ eine Fülle von Vögeln im offenen Firmament des Himmels fliegen.«
Der vierte, fünfte und sechste Tag, vollendet mit dem Menschen
»Am vierten Tag der Zeit sprach Gott: »Es sollen Lichter im Firmament des Himmels sein, um den Tag von der Nacht zu scheiden; und sie sollen Zeichen sein, für Jahreszeiten, für Tage und Jahre.«... Am fünften Tag der Zeit schuf Gott große Wale und jedes lebende Wesen, das sich bewegt, das die Wasser in Fülle nach ihrer Art hervorbrachten, und jedes geflügelte Tier nach seiner Art: und Gott sah, dass es gut war. Am sechsten Tag der Zeit machte Gott die Tiere der Erde nach ihrer Art, das Vieh nach seiner Art und alles, was auf der Erde kriecht, nach seiner Art: und Gott sah, dass es gut war. So wurde die Erde, für den Zweck vorbereitet, mit jeder Ordnung von Lebewesen gefüllt, während Luft und Wasser von tierischem Leben wimmelten. Um dieses edle Werk der Schöpfung zu vollenden, stellte Gott als Nächstes einen Herrscher, seinen Vertreter, bereit und setzte alles unter seine Unterordnung. »Und Gott sprach: Lasst uns den Menschen nach unserem Bild, nach unserer Ähnlichkeit schaffen«... Zuletzt schuf Gott Eva, die Mutter aller Lebenden. Das Werk des Schöpfers war nun vollendet.«
Der Mensch als das Krönungswerk der Schöpfung
»Nachdem die Erde mit ihrem wimmelnden Tier- und Pflanzenleben in Existenz gerufen worden war, wurde der Mensch, das Krönungswerk des Schöpfers und derjenige, für den die schöne Erde geschaffen worden war, in den Handlungsspielraum gebracht. Ihm wurde die Herrschaft über alles, was sein Auge erblicken konnte, gegeben; denn »Gott sprach: Lasst uns den Menschen nach unserem Bild, nach unserer Ähnlichkeit schaffen: und sie sollen Herrschaft haben über ...die ganze Erde....« So schuf Gott den Menschen nach seinem eigenen Bild; ...männlich und weiblich schuf er sie.«
Originalquellen (Englisch)
Stephan Krol
Gruender von EGW Vision
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