Was schreibt Ellen White über...

Adventistische Schriften über: "Die genannten Ausdrücke sind aus adventistischer Sicht teilweise problematisch oder unbiblisch. Insbesondere: - „Auf dem Weg zum Himmel“: Adventisten glauben nicht an eine sofortige Himmelfahrt nach dem Tod, sondern an den „Schlaf im Tod“ bis zur Auferstehung bei Christi Wiederkunft (vgl. 1. Thessalonicher 4,13–18; Johannes 5,28–29). Der Ausdruck suggeriert eine unmittelbare Anwesenheit im Himmel, was nicht adventistisch ist. - „Unter Gottes sanfter Berührung friedlich entschlafen“: Obwohl Gott lieb und barmherzig ist, spricht die Bibel nicht davon, dass Gott Menschen beim Sterben „berührt“ oder sie „sanft ins Schlaf“ legt. Der Tod wird als Folge der Sünde gesehen (Römer 6,23), und der Frieden im Tod kommt durch das Vertrauen auf Gottes Verheißung der Auferstehung, nicht durch eine direkte göttliche Berührung im Moment des Todes. - „Gott segne sie“: Dieser Ausdruck ist im Grunde nicht falsch, aber im Kontext eines Toten kann er missverstanden werden, als ob Gott jetzt aktiv etwas für die Toten tut. Adventisten beten nicht für die Toten, da sie glauben, dass das Schicksal nach dem Tod festgelegt ist (vgl. Hebräer 9,27). Ein Segen gilt den Lebenden; für die Toten vertrauen wir auf Gottes Gerechtigkeit und die Auferstehungshoffnung. - „Vollkommen ohne Fehler“: Dieser Ausdruck ist unbiblisch und widerspricht der adventistischen Lehre von der Erbsünde und der Notwendigkeit der Gnade. Niemand ist vollkommen ohne Fehler außer Jesus Christus (vgl. Römer 3,23; 1. Johannes 1,8–10). Selbst die frommsten Gläubigen sind auf Gnade angewiesen. Eine solche Aussage kann zu Selbstgerechtigkeit führen und das Evangelium untergraben. Empfehlung: Stattdessen könnten adventistisch angemessene Formulierungen lauten: „Sie ruhte im Herrn im Glauben an die Auferstehung“, „Ihr Tod ist ein Schlaf, der auf das Kommen Christi wartet“, „Wir vertrauen darauf, dass Gott sie in Seiner Gnade bewahrt und sie beim ersten Auferweckungsauferweckung sehen wird“ (vgl. Offenbarung 20,4–6)."

Antwort

Die bereitgestellten Zitate adventistischer Autoren vermitteln das biblisch-theologische Fundament zum Tod als Schlaf und zur Hoffnung auf die Auferstehung bei Christi Wiederkunft. Sie thematisieren jedoch nicht die konkreten Ausdrucksweisen „Auf dem Weg zum Himmel“, „Unter Gottes sanfter Berührung friedlich entschlafen“, „Gott segne sie“ sowie „Vollkommen ohne Fehler“ und deren spezifische theologische Bewertung aus adventistischer Sicht. Eine direkte inhaltliche Zuordnung dieser Formulierungen zu den zitierten Texten lässt sich nicht herstellen. Die Dokumente enthalten daher keine eindeutige Aussage zu den genannten Kritikpunkten und Alternativvorschlägen.

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Stephan Krol

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