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Adventistische Schriften über: "wer war Saulus Paulus im nt?"

Antwort

Saulus von Tarsus, später bekannt als der Apostel Paulus, war ursprünglich ein eifriger Verteidiger des jüdischen Glaubens und ein unermüdlicher Verfolger der frühen Christen. Als hochgebildeter Pharisäer und Mitglied des Hohen Rates genoss er unter den jüdischen Führern großes Ansehen, bevor er durch eine Begegnung mit Christus zum Christentum bekehrte. Nach seiner Bekehrung widmete er sein gesamtes Leben und Talent der Verkündigung des Evangeliums und der Gründung zahlreicher Gemeinden. Er zeichnete sich durch außergewöhnliche Zielstrebigkeit, Selbstverleugnung und eine tiefe Liebe zu seinen Mitmenschen aus. Paulus war zudem ein Mentor für junge Mitarbeiter und setzte sich entschlossen für die Freiheit der gläubigen Heiden von unnötigen jüdischen Riten ein.

Hintergrund und Charakter des Saulus

Paulus war früher als eifriger Verteidiger der jüdischen Religion und als unermüdlicher Verfolger der Nachfolger Jesu bekannt gewesen. Mutig, unabhängig und beharrlich hätten seine Talente und seine Ausbildung es ihm ermöglicht, in fast jeder Position zu dienen. Er konnte mit außergewöhnlicher Klarheit argumentieren und durch seinen beißenden Sarkasmus einen Gegner in ein wenig beneidenswertes Licht rücken. Und nun sahen die Juden diesen jungen Mann von ungewöhnlicher Verheißung vereint mit denen, die er früher verfolgt hatte, und furchtlos im Namen Jesu predigen.

Herkunft und gesellschaftliche Stellung

Herausragend unter den jüdischen Führern, die durch den Erfolg der Evangeliumsverkündigung zutiefst aufgeschreckt wurden, war Saulus von Tarsus. Von Geburt an römischer Staatsbürger, war Saulus dennoch jüdischer Abstammung und in Jerusalem von den bedeutendsten Rabbinern ausgebildet worden. „Vom Geschlecht Israel, vom Stamm Benjamin“, war Saulus „ein Hebräer von Hebräern; nach dem Gesetz ein Pharisäer; nach dem Eifer ein Verfolger der Gemeinde; nach der Gerechtigkeit im Gesetz untadelig“. Er wurde von den Rabbinern als ein junger Mann von großer Verheißung angesehen, und man hegte hohe Erwartungen in ihn als fähigen und eifrigen Verteidiger des alten Glaubens. Seine Erhebung zum Mitglied des Hohen Rates (Sanhedrin) brachte ihn in eine Machtposition.

Bekehrung und innere Kämpfe

Saulus hatte einen führenden Anteil am Prozess und der Verurteilung des Stephanus genommen, und die eindringlichen Beweise für Gottes Gegenwart bei dem Märtyrer hatten Saulus dazu gebracht, an der Rechtmäßigkeit der Sache zu zweifeln, die er gegen die Nachfolger Jesu vertrat. Sein Geist war tief bewegt. In seiner Ratlosigkeit wandte er sich an jene, in deren Weisheit und Urteilsvermögen er volles Vertrauen hatte. Die Argumente der Priester und Ratsherren überzeugten ihn schließlich davon, dass Stephanus ein Gotteslästerer war, dass der Christus, den der gemarterte Jünger gepredigt hatte, ein Betrüger war und dass diejenigen, die im heiligen Amt dienten, recht haben mussten.

Hingabe im Missionsdienst

Die Erfahrungen des Apostels Paulus und seine Unterweisungen bezüglich der Heiligkeit der Arbeit eines Geistlichen sind eine Quelle der Hilfe und Inspiration für jene, die im Dienst des Evangeliums stehen. Paulus' Herz brannte vor Liebe zu Sündern, und er setzte all seine Energien in das Werk der Gewinnung von Seelen ein. Es lebte nie ein selbstverleugnenderer, beharrlicherer Arbeiter. Die Segnungen, die er empfing, schätzte er als Vorteile, die er nutzen wollte, um andere zu segnen. Er ließ keine Gelegenheit aus, vom Erlöser zu sprechen oder Menschen in Not zu helfen.

Mentor für die nächste Generation

Dieser Aspekt von Paulus' Arbeit enthält eine wichtige Lektion für heutige Prediger. Der Apostel machte es zu einem Teil seiner Arbeit, junge Männer für das Amt des Predigers auszubilden. Er nahm sie auf seine Missionsreisen mit, und so gewannen sie eine Erfahrung, die es ihnen später ermöglichte, verantwortungsvolle Positionen zu besetzen. Wenn er von ihnen getrennt war, hielt er dennoch Kontakt zu ihrer Arbeit, und seine Briefe an Timotheus und Titus sind Beweise dafür, wie tief sein Wunsch nach ihrem Erfolg war.

Standhaftigkeit für die Wahrheit

Paulus hatte sich selbst und all seine Kräfte dem Dienst Gottes geweiht. Er hatte die Wahrheiten des Evangeliums direkt vom Himmel empfangen und hielt während seines gesamten Dienstes eine lebendige Verbindung zu himmlischen Mächten aufrecht. Er war von Gott bezüglich des Auferlegens unnötiger Lasten für die Heidenchristen belehrt worden; als daher die judaisierenden Gläubigen in der Gemeinde von Antiochia die Frage der Beschneidung aufbrachten, kannte Paulus die Absicht des Geistes Gottes bezüglich solcher Lehren und nahm eine feste und unnachgiebige Haltung ein, die den Gemeinden Freiheit von jüdischen Riten und Zeremonien brachte.

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Stephan Krol

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