Was schreibt EGW über...
Ellen Gould White über: "Verhältnis von Kirche und Staat"
Antwort
Das Verhältnis von Kirche und Staat sollte gemäß den Schriften von einer strikten Trennung geprägt sein, da jede Verbindung weltlicher Macht mit der Gemeinde zur Korruption der Kirche und zur Intoleranz führt. Während die staatliche Autorität in ihrem rechtmäßigen Bereich als göttliche Ordnung respektiert werden soll, steht die Gewissensfreiheit des Einzelnen gegenüber Gott über jeder menschlichen Gesetzgebung. Eine Allianz zwischen Religion und Politik, insbesondere zur Erzwingung religiöser Bräuche wie der Sonntagsheiligung, wird als radikaler Bruch mit der verfassungsmäßigen Freiheit und als Zeichen des nahenden Endes gewarnt.
Die Gefahren einer Verbindung von Kirche und Staat
Die Vereinigung der Kirche mit dem Staat, und sei der Grad auch noch so gering, mag zwar den Anschein erwecken, die Welt näher an die Kirche heranzuführen, in Wirklichkeit bringt sie jedoch nur die Kirche näher an die Welt.
Gottes Wort steht über menschlichem Gesetz
Das Volk Gottes wird die menschliche Regierung als eine von Gott eingesetzte Ordnung anerkennen und den Gehorsam gegenüber ihr als eine heilige Pflicht innerhalb ihres rechtmäßigen Bereichs lehren. Doch wenn ihre Ansprüche mit den Ansprüchen Gottes in Konflikt geraten, muss das Wort Gottes als über jeder menschlichen Gesetzgebung stehend anerkannt werden.
Schutz der Gewissensfreiheit durch die Verfassung
Die Begründer der Nation suchten klugerweise den Einsatz weltlicher Macht seitens der Kirche zu verhindern, mit dessen unvermeidlichem Ergebnis – Intoleranz und Verfolgung. ... Nur in flagranter Verletzung dieser Schutzmaßnahmen für die Freiheit der Nation kann irgendein religiöser Brauch durch zivile Autorität erzwungen werden.
Die Korruption durch weltliche Machtmittel
Wann immer die Kirche weltliche Macht erlangt hat, hat sie diese eingesetzt, um Abweichungen von ihren Lehren zu bestrafen. Protestantische Kirchen, die den Schritten Roms gefolgt sind, indem sie Bündnisse mit weltlichen Mächten eingingen, haben ein ähnliches Verlangen an den Tag gelegt, die Gewissensfreiheit einzuschränken.
Erzwungene Religionsausübung und Rom
Lasse erst einmal den Grundsatz in den Vereinigten Staaten etabliert sein, dass die Kirche die Macht des Staates einsetzen oder kontrollieren darf; dass religiöse Bräuche durch weltliche Gesetze erzwungen werden können; kurzum, dass die Autorität von Kirche und Staat das Gewissen dominieren soll, und der Triumph Roms in diesem Land ist gesichert.
Zukünftige Sonntagsgesetze und politische Korruption
Die Würdenträger von Kirche und Staat werden sich vereinen, um alle Klassen zu bestechen, zu überreden oder zu zwingen, den Sonntag zu ehren. Der Mangel an göttlicher Autorität wird durch unterdrückerische Erlasse ersetzt werden.
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