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Adventistische Schriften über: "Verborgene Sünden und die Einflüsse auf die Gemeinde"

Antwort

Verborgene Sünden einzelner Glieder können die gesamte Gemeinde schwächen und Gottes Segen zurückhalten. Wie das Beispiel von Achan zeigt, ruht Gottes Missfallen auf der Gemeinschaft, bis die Übertretung erkannt und beseitigt wird. Besonders inkonsequente Christen, die nach außen fromm tun, aber im Geheimen sündigen, stellen eine größere Gefahr dar als offene Spötter. Wenn geistliche Kälte in der Gemeinde herrscht, sollten die Glieder demütig prüfen, ob unbereinigte Sünden Gottes Gegenwart ausschließen. Eine zu leichte Handhabung von Sünden korrumpiert zudem die Jugend und schadet dem Ruf Christi.

Die Gefahr verborgener Sünden in der Gemeinde

»Achans Sünde brachte Unheil über die gesamte Nation. Wegen der Sünde eines Mannes wird Gottes Missfallen auf Seiner Gemeinde ruhen, bis die Übertretung erforscht und weggetan ist. Der Einfluss, den die Gemeinde am meisten fürchten muss, ist nicht der von offenen Gegnern, Ungläubigen und Lästerern, sondern der von inkonsequenten Bekennern Christi. Diese sind es, die den Segen des Gottes Israels zurückhalten und Schwachheit über Sein Volk bringen.«

Suche nach dem "Achan im Lager"

»Wenn die Gemeinde in Schwierigkeiten ist, wenn Kälte und geistlicher Verfall herrschen und den Feinden Gottes Anlass zum Triumph geben, dann sollen ihre Glieder, anstatt die Hände in den Schoß zu legen und ihren unglücklichen Zustand zu beklagen, fragen, ob nicht ein Achan im Lager ist. Mit Demütigung und Herzenserforschung soll jeder versuchen, die verborgenen Sünden zu entdecken, die Gottes Gegenwart ausschließen.«

Die Folgen einer zu lichten Handhabung von Sünde

»Ich sah, dass das siebte Gebot von einigen verletzt wurde, die jetzt noch in der Gemeinschaft der Gemeinde gehalten werden. Dies hat Gottes Zorn auf sie gezogen. Diese Sünde ist in diesen letzten Tagen schrecklich, aber die Gemeinde hat Gottes Zorn und Fluch auf sich gezogen, indem sie die Sünde so leichtfertig betrachtete... Es hat einen schrecklichen, korrumpierenden Einfluss auf die Jugend gehabt. Sie sehen, wie leichtfertig die Sünde des Bruchs des siebten Gebots betrachtet wird, und derjenige, der diese entsetzliche Sünde begeht, denkt, er müsse nur bekennen, dass er falsch lag und es ihm leid tut, und er erhalte dann alle Privilegien im Hause Gottes zurück.«

Gottes unveränderte Haltung zur Sünde

»Der Engel sagte: „Die Axt ist nicht an die Wurzel des Baumes gelegt worden.“ Mit denen, die den bösen Leidenschaften des Herzens nachgegeben haben, wurde Gemeinschaft gepflegt... Gott hat sich nicht gewandelt noch verändert. Er ist ein eifersüchtiger Gott und wird die Sünde jetzt nicht mehr billigen als Er es im alten Israel tat. Sünde ist Sünde. Die Sünden wurden nicht in ihrer Sündhaftigkeit dargestellt, sondern es wurde der Anschein erweckt, als ob Sünden von Gott leichtfertig betrachtet würden.«

Besonnenheit bei Bekenntnissen

»Es gibt Bekenntnisse von einer Art, die vor einen ausgewählten Kreis gebracht und vom Sünder in tiefster Demut anerkannt werden sollten. Die Angelegenheit darf nicht so geführt werden, dass Laster als Tugend ausgelegt wird und der Sünder stolz auf seine bösen Taten gemacht wird. Wenn es Dinge von schändlicher Natur gibt, die vor die Gemeinde kommen sollten, lasst sie vor einige geeignete Personen bringen, die ausgewählt wurden, sie zu hören, und stellt die Sache Christi nicht der öffentlichen Schande bloß, indem ihr die Heuchelei, die in der Gemeinde existiert hat, überall verbreitet.«

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  • Geistlicher Verfall in der Gemeinde
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Originalquellen (Englisch)

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Stephan Krol

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