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Benutzer anon_m

Adventistische Schriften über: "Symbolische oder buchstäbliche Auslegung der 144.000"

Antwort

Die Auslegung der 144.000 wird in der adventistischen Literatur oft als ein Beispiel für die Notwendigkeit einer wörtlichen Interpretation angeführt, da eine Abkehr vom klaren Wortlaut zu willkürlichen Deutungen führen könne. Während die Offenbarung grundsätzlich ein Buch voller Symbole ist, wird argumentiert, dass die detaillierte Aufzählung der Stämme Israels und die spezifische Zahl 144.000 ohne triftigen Grund nicht allegorisiert werden sollten. Dennoch wird die Gruppe der 144.000 als eine "besondere Schar" innerhalb der Erlösten identifiziert, die sich durch ein spezifisches Siegel und eine besondere Erfahrung in der Endzeit auszeichnet.

Wörtliche vs. symbolische Deutung der Stämme

»Was außer der zügellosesten Abkehr von einer wörtlichen Auslegung kann den Heiligen Geist dazu bringen, mit den 12.000 Versiegelten aus jedem Stamm etwas anderes als die jüdische Nation zu meinen? ... Wenn der Leser in Texten wie diesen Figuren und verborgene Bedeutungen finden soll, „und vom Stamme Asser wurden 12.000 versiegelt; und vom Stamme Gad wurden 12.000 versiegelt“, was kann dann noch die Bedeutung irgendeines Teils der Bibel sein?«

Die 144.000 als besondere Gruppe

»Wir neigen daher zu der Ansicht, dass durch die vom Ältesten gestellten Fragen die Aufmerksamkeit auf eine besondere Schar gelenkt wird: und es wird keine Schar vor Augen geführt, auf die eine besondere Anspielung natürlicher wäre als auf die im ersten Teil des Kapitels erwähnte Schar, nämlich die 144.000. Johannes hatte diese Schar zwar in ihrem sterblichen Zustand gesehen, als sie inmitten der unruhigen Szenen der letzten Tage das Siegel des lebendigen Gottes empfingen; aber da sie hier unter der Schar der Erlösten stehen, ist der Übergang so groß ... dass er sie nicht als die besondere Schar erkennt.«

Prinzipien der wörtlichen Auslegung

»Jede Sprache der Heiligen Schrift ist wörtlich zu nehmen, es sei denn, es gibt einen guten Grund für die Annahme, dass sie bildlich gemeint ist; und alles Bildliche ist durch das Wörtliche zu interpretieren.«

Gefahren der Allegorisierung

»Wenn es nicht wörtlich zu nehmen ist, gibt es keine Regel, die entscheidet, was darunter zu verstehen ist. Wenn wir uns überhaupt irren, ziehen wir es vor, uns darin zu irren, dass wir Gott beim Wort nehmen, als dass wir dieses Wort ablehnen und uns auf unsere eigene Interpretation davon stützen.«

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Originalquellen (Englisch)

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Stephan Krol

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