Was schreibt EGW über...

✅ Intelligente Suche zu allen Ellen White und Pionier Schriften
Benutzer anon_m

Ellen Gould White über: "Soll der Zehnte ausschließlich an die Vereinigung gezahlt werden, oder kann der Zehntenzahler selbst entscheiden, wer den Zehnten empfängt?"

Antwort

Der Zehnte ist eine heilige Gabe, die Gott für sich selbst reserviert hat und die ausschließlich in Sein Vorratshaus (die Schatzkammer) gebracht werden soll, um die Prediger des Evangeliums zu unterstützen. Es ist dem Einzelnen nicht gestattet, den Zehnten nach eigenem Ermessen zu verwenden oder für andere Zwecke – auch wenn diese gut sein mögen – abzweigen zu lassen. Selbst Unzufriedenheit mit der Verwaltung des Werkes rechtfertigt es nicht, den Zehnten zurückzuhalten oder eigenmächtig zu verteilen.

Gottes Ordnung für die Verwendung des Zehnten

»Gott hat spezielle Anweisungen für die Verwendung des Zehnten gegeben. Er beabsichtigt nicht, dass Sein Werk aus Mangel an Mitteln gelähmt wird. ... Der Anteil, den Gott für Sich selbst reserviert hat, darf für keinen anderen Zweck verwendet werden als für den, den Er festgelegt hat. Keiner soll sich die Freiheit herausnehmen, seinen Zehnten zurückzubehalten, um ihn nach eigenem Ermessen zu verwenden. Sie sollen ihn in Notfällen nicht für sich selbst gebrauchen, noch ihn so anwenden, wie sie es für richtig halten, selbst in dem, was sie als das Werk des Herrn betrachten mögen.«

Warnung vor eigenmächtiger Verteilung

»Mir wurde eine sehr klare, deutliche Botschaft für unser Volk gegeben. Ich bin angewiesen, ihnen zu sagen, dass sie einen Fehler machen, wenn sie den Zehnten für verschiedene Zwecke verwenden, die zwar an sich gut sind, aber nicht das Ziel darstellen, für das der Zehnte nach den Worten des Herrn verwendet werden sollte. Diejenigen, die den Zehnten so verwenden, weichen von der Ordnung des Herrn ab. Gott wird über diese Dinge richten.«

Zweckbindung für das Predigtamt

»Gott hat sich nicht geändert; der Zehnte soll immer noch für den Unterhalt des Predigtamtes verwendet werden. Die Erschließung neuer Felder erfordert mehr ministerielle Effizienz, als wir derzeit haben, und es müssen Mittel in der Schatzkammer vorhanden sein.«

Verhalten bei Unzufriedenheit mit der Leitung

»Einige waren unzufrieden und sagten: „Ich werde meinen Zehnten nicht mehr zahlen; denn ich habe kein Vertrauen in die Art und Weise, wie die Dinge im Zentrum des Werkes verwaltet werden.“ Aber wollt ihr Gott berauben, weil ihr denkt, dass die Leitung des Werkes nicht richtig gehandhabt wird? Bringt eure Beschwerde klar und offen im richtigen Geist bei den zuständigen Stellen vor. ... aber zieht euch nicht vom Werk Gottes zurück und erweist euch nicht als untreu, weil andere nicht recht handeln.«

Pflicht zur Einzahlung in die Schatzkammer

»Der Zehnte ist heilig und wurde von Gott für Ihn selbst reserviert. Er ist in Seine Schatzkammer zu bringen, um die Evangeliumsarbeiter in ihrem Werk zu unterstützen. Lange Zeit ist der Herr beraubt worden, weil es Menschen gibt, die nicht erkennen, dass der Zehnte Gottes reservierter Anteil ist.«

Keine eigenmächtige Verwendung durch Prediger

»Der Prediger sollte durch Lehre und Beispiel das Volk lehren, den Zehnten als heilig zu betrachten. Er sollte nicht das Gefühl haben, dass er ihn behalten und nach seinem eigenem Ermessen verwenden kann, weil er ein Prediger ist. Er gehört ihm nicht. ... Sie [Zehnten und Gaben] sind in Seine Schatzkammer zu legen und für Seinen Dienst, wie Er es angeordnet hat, heilig zu halten.«

🔍 Passende Suchen
  • Zehnter Schatzkammer Vorratshaus
  • Verwendung des Zehnten Predigtamt
  • Treue im Zehnten Ellen White

Originalquellen (Englisch)

Wird geladen...

Stephan Krol

Adventist/Developer

Telegram Info Kanal

Mein Telegram Kanal (wenig updates)

Zum Projekt
Profilbild von Stephan Krol