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Benutzer anon_m

Ellen Gould White über: "Körperhaltung beim Gebet"

Antwort

Sowohl im öffentlichen als auch im privaten Gottesdienst ist es unser Vorrecht, vor Gott auf die Knie zu gehen, um unsere Anliegen vorzubringen, wie es das Vorbild Jesu, der Apostel und biblischer Persönlichkeiten wie Daniel zeigt. In Situationen des Alltags, wie bei der Arbeit oder in Menschenmengen, können wir jedoch jederzeit unsere Herzen im stillen Gebet zu Gott erheben, ohne dafür niederknien zu müssen. Wichtig ist eine natürliche Körperhaltung, die den Geist der Ehrfurcht widerspiegelt und die körperliche Gesundheit nicht unnötig belastet.

Das Vorbild des Kniens im Gebet

Sowohl im öffentlichen als auch im privaten Gottesdienst ist es unser Vorrecht, sich auf die Knie vor Gott niederzubeugen, wenn wir Ihm unsere Bitten darbringen. Jesus, unser Vorbild, „kniete nieder und betete“. Von Seinen Jüngern wird berichtet, dass auch sie „niederknieten und beteten“. Paulus erklärte: „Ich beuge meine Knie vor dem Vater unseres Herrn Jesus Christus.“ Um vor Gott die Sünden Israels zu bekennen, kniete Esra nieder. Daniel „kniete dreimal am Tag auf seine Knie und betete und dankte vor seinem Gott“.

Ehrfurcht im Gotteshaus

Wenn die Versammlung durch Gebet eröffnet wird, sollte sich jedes Knie in der Gegenwart des Heiligen beugen und jedes Herz in stiller Hingabe zu Gott aufsteigen. Die Gebete treuer Anbeter werden erhört werden, und der Dienst am Wort wird sich als wirksam erweisen. Die leblose Haltung der Anbeter im Hause Gottes ist ein wesentlicher Grund dafür, dass der Dienst nicht mehr Gutes bewirkt.

Gebet im Alltag und in jeder Situation

Es gibt keine Zeit und keinen Ort, an dem es unangemessen wäre, eine Bitte an Gott zu richten. Es gibt nichts, was uns daran hindern kann, unsere Herzen im Geist des ernsthaften Gebets zu erheben. In der Menge auf der Straße, mitten in einer geschäftlichen Verpflichtung können wir eine Bitte zu Gott emporschicken und um göttliche Führung flehen, wie es Nehemia tat, als er seine Bitte vor König Artaxerxes vorbrachte.

Keine Wartezeit für das Gebet

Wo immer wir sind, was auch immer unsere Beschäftigung ist, unsere Herzen sollen im Gebet zu Gott erhoben sein. ... Wir müssen nicht warten, bis wir uns auf unsere Knie beugen können, bevor wir beten. ... Nehemia sandte ein Stoßgebet zum Gott des Himmels empor, bevor er es wagte, dem König zu antworten.

Natürliche Körperhaltung und Vermeidung von Erschöpfung

Die Haltung im Gebet sollte vollkommen natürlich sein. Langes Beten ermüdet und steht nicht im Einklang mit dem Evangelium Christi. Eine halbe oder gar eine viertel Stunde ist insgesamt zu lang. Ein paar Minuten Zeit reichen aus, um dein Anliegen vor Gott zu bringen und Ihm zu sagen, was du möchtest.
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Originalquellen (Englisch)

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Stephan Krol

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