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Adventistische Schriften über: "Jerusalem in der endzeit relevant?"

Antwort

In der adventistischen Sichtweise der 1840er Jahre wurde Jerusalem als symbolisch und zeitlich bedeutsam betrachtet, jedoch nicht im Sinne einer politischen Wiederherstellung des modernen Staates Israel. Die Zitate betonen, dass das irdische Jerusalem so lange „von den Heiden zertreten“ wird, bis die „Zeiten der Heiden“ mit der Wiederkunft Christi erfüllt sind. Eine dauerhafte Wiedererrichtung oder Rückkehr der Juden nach Jerusalem vor diesem Ereignis wurde abgelehnt, da die Stadt bis zur Vollendung wüst bleiben sollte. Erst wenn der Menschensohn in den Wolken erscheint, wird das Reich Gottes aufgerichtet, wobei das „neue“ Jerusalem eine zentrale, heilige Rolle einnimmt. Die Zerstörung des alten Jerusalems diente dabei oft als Vorbild oder Zeichen für das nahende Ende der Welt.

Jerusalem und das Ende der Zeiten der Heiden

Daher wird Jerusalem nicht wieder aufgebaut werden können, bis der Menschensohn in einer Wolke kommt, so wie er vor den Augen seiner Jünger in den Himmel aufgestiegen ist, und die Zeiten der Heiden erfüllt sind. Ich kann nicht glauben, dass sie [die Juden/die Stadt] jemals wiederhergestellt werden.
Die Heilige Schrift verbietet diese Vorstellung absolut. Der Herr Jesus Christus fügt nach der Vorhersage der Zerstörung Jerusalems in Vers 24 hinzu: „Und sie sollen fallen durch die Schärfe des Schwerts und gefangen weggeführt werden unter alle Völker; und Jerusalem soll zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind.“ Bis dieser Zeitpunkt eintritt, kann Jerusalem weder wiederaufgebaut noch die Juden aus ihrer Zerstreuung zurückgebracht werden.
Aber das alte Jerusalem ist wegen der Sünden ihrer Kinder „verstoßen“. „Das Reich soll nicht mehr sein, bis der kommt, dem das Recht gehört, und ich will es ihm geben, spricht der Herr Gott.“ Er wird es wüst machen bis zur Vollendung. Es soll von den Heiden unter die Füße getreten werden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind, wenn derjenige kommt, dem das Recht zusteht zu regieren.
Siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich die Gefangenschaft Judas nach Jerusalem zurückbringe, werde ich auch alle Völker versammeln. Lasst die Heiden wachwerden und heraufkommen zum Tal Joschafat; denn dort werde ich sitzen und alle Heiden ringsum richten, denn der Tag des Herrn ist nahe im Tal der Entscheidung... Dann wird Jerusalem heilig sein.“
Dass das Reich, welches sein Zentrum in Jerusalem hat, in den Tagen der zehn lateinischen Könige organisiert werden soll... wird ausdrücklich im Kern dieser beiden Prophezeiungen bekräftigt: „In den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Reich aufrichten, das nimmermehr zerstört wird.“ ... Dies wird uns zum Zeichen, dass die Reorganisation des Reiches Gottes unter dem Israel Gottes bald geschehen muss.
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Originalquellen (Englisch)

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Stephan Krol

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