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Benutzer anon_m

Adventistische Schriften über: "Gemeinde als Braut Christi"

Antwort

In der Bibel wird die enge und heilige Beziehung zwischen Christus und Seiner Gemeinde oft durch das Sinnbild der Ehe dargestellt, wobei Christus das Haupt und die Gläubigen die Braut repräsentieren. Die adventistische Auslegung unterscheidet jedoch präzise zwischen diesem symbolischen Vergleich und der eigentlichen „Hochzeit des Lammes“, bei der das Neue Jerusalem als die Braut bezeichnet wird. Die Gemeinde nimmt hierbei die Rolle der Gäste oder Kinder ein, die eingeladen sind, am Hochzeitsmahl teilzunehmen. Diese Unterscheidung verhindert eine begriffliche Vermischung, da die Gläubigen nicht gleichzeitig Braut und Gäste sein können. Letztlich dient die Ehe als Symbol für den feierlichen Bund und die Treue, die Gott von Seinem Volk erwartet.

Die geistliche Union und die Identität der Braut

In der Bibel wird der heilige und dauerhafte Charakter der Beziehung, die zwischen Christus und seiner Gemeinde besteht, durch die Vereinigung der Ehe dargestellt. Der Herr hat sein Volk durch einen feierlichen Bund mit sich verbunden, indem er versprach, ihr Gott zu sein, und sie sich verpflichteten, sein zu sein, und sein allein... Und Paulus verwendet im Neuen Testament das gleiche Gleichnis, wenn er sagt: „Ich habe euch einem Mann verlobt, damit ich euch als eine keusche Jungfrau Christus darstelle.“
Eindeutig stellt die Braut die heilige Stadt dar, und die Jungfrauen, die ausgehen, um dem Bräutigam zu begegnen, sind ein Symbol für die Gemeinde. In der Offenbarung wird gesagt, dass das Volk Gottes die Gäste beim Hochzeitsmahl sind. Wenn sie Gäste sind, können sie nicht gleichzeitig als Braut dargestellt werden. Christus wird... das Neue Jerusalem empfangen, die Hauptstadt seines Reiches, „bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut“.
Wer kann in all diesen Prophezeiungen nicht eine deutliche Unterscheidung erkennen zwischen Jerusalem, das als „Mutter“, „Braut“, „Frau“ usw. bezeichnet wird, und der Gemeinde, die „Söhne“, „Töchter“, „Kinder“, „heiliges Volk“ usw. genannt wird – und folglich die wunderbare Beziehung zwischen den dreien: Christus ist der Ehemann, die Stadt die Ehefrau, die Heiligen die Kinder.
Mit dieser Sichtweise herrscht vollkommene Harmonie. Christus wird der Vater seines Volkes genannt; das Jerusalem droben wird unsere Mutter genannt, und wir werden die Kinder genannt; und im Fortführen des Bildes einer Hochzeit wird Christus als der Bräutigam dargestellt, die Stadt als die Braut und wir, die Gemeinde, als die Gäste. Hier gibt es keine Verwirrung der Parteien.
Die Ehe, eine Vereinigung fürs Leben, ist ein Symbol für die Vereinigung zwischen Christus und Seiner Gemeinde. Der Geist, den Christus gegenüber der Gemeinde offenbart, ist der Geist, den Mann und Frau einander gegenüber offenbaren sollen.
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Originalquellen (Englisch)

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Stephan Krol

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