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Benutzer user_3
Adventistische Schriften über: "Zukünftige Sicht auf den Islam und babylon Gericht"
Antwort
In der adventistischen Prophetieauslegung wird der Fall Babylons als ein zukünftiges Ereignis gesehen, das unmittelbar vor der Wiederkunft Christi stattfindet, wenn Gottes Zorn in den sieben Plagen ausgegossen wird. Während Babylon ein symbolisches System religiöser Verwirrung darstellt, wurde der Islam (historisch als Mahometanismus bezeichnet) oft als eine „Geißel“ interpretiert, deren politische Macht zeitgleich mit dem Abfall des Antichristen schwinden würde. Das Gericht über Babylon führt zu einer totalen Zerstörung, weshalb Gottes Volk zuvor dringend aufgerufen wird, dieses System zu verlassen. Die endgültige Vernichtung dieser Mächte erfolgt im Zusammenhang mit der Heimsuchung durch die göttlichen Plagen und dem Erscheinen Jesu.
Prophetische Sicht auf den Islam und den Untergang Babylons
Das neunte Kapitel der Offenbarung scheint sich gänzlich auf diesen Betrug zu beziehen: ‚Die vier Engel wurden losgebunden‘, sagt die Vorhersage im 15. Vers, ‚die bereit waren für eine Stunde und einen Tag und einen Monat und ein Jahr, um den dritten Teil der Menschen zu töten.‘ Dieser Zeitraum ergibt in der Prophetie 301 Jahre, was uns, hinzugefügt zum Jahr der Losbindung, etwa bis zum Jahr 1844 für die endgültige Zerstörung des mahometanischen Reiches führt. Es muss jedoch gestanden werden, dass der Zeitpunkt zwar gewiss, die genaue Zeit aber nicht leicht festzustellen ist.
Vom Standpunkt der biblischen Prophetie aus betrachtet, wird diese Sekte, so triumphierend sie auch war, am Ende zu nichts werden. Da sie etwa zu der Zeit als Geißel der Christenheit aufkam, als der Antichrist seine weltliche Herrschaft erlangte, ist es nicht unwahrscheinlich, dass ihr Sturz fast zur gleichen Zeit erfolgen wird.
Über Babylon wird zu der in dieser Prophetie dargestellten Zeit erklärt: ‚Ihre Sünden sind bis zum Himmel gereicht, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht.‘ Sie hat das Maß ihrer Schuld voll gemacht, und die Zerstörung steht kurz bevor. Aber Gott hat noch immer ein Volk in Babylon; und vor der Heimsuchung durch Seine Gerichte müssen diese Treuen herausgerufen werden, damit sie ‚nicht teilhaben an ihren Sünden und nicht empfangen von ihren Plagen‘. Daher rührt die Bewegung, die durch den vom Himmel herabkommenden Engel symbolisiert wird, der die Erde mit seiner Herrlichkeit erleuchtet.
Dies sind die Gerichte, die auf Babylon am Tag der Heimsuchung von Gottes Zorn fallen. Sie hat das Maß ihrer Missetat gefüllt; ihre Zeit ist gekommen; sie ist reif für die Zerstörung.
Es ist offensichtlich, dass die Zerstörung Babylons in unmittelbarem Zusammenhang mit dem zweiten Advent stattfindet. Diese Tatsache ist an sich schon eine ausreichende Widerlegung der Ansicht, die den Ruf ‚Geht aus ihr hinaus, mein Volk‘ in das zukünftige Zeitalter verlegt; denn Babylon wird genau zu Beginn jenes Zeitalters zerstört.
Babylon die Große ist gefallen, ist gefallen und ist eine Behausung der Teufel geworden und ein Gefängnis aller unreinen Geister und ein Gefängnis aller unreinen und verhassten Vögel... Geht aus ihr hinaus, mein Volk, damit ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und damit ihr nicht empfangt von ihren Plagen.
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Originalquellen (Englisch)
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