Was schreibt EGW über...
Adventistische Schriften über: "Wiederaufbau Jerusalems Endzeit"
Antwort
In der adventistischen Theologie wird die wörtliche Wiederherstellung des irdischen Jerusalems als Zentrum eines jüdischen Reiches in der Endzeit abgelehnt. Während prophetische Verheißungen von einer Ausbreitung und einem Bau des Hauses Gottes in Jerusalem sprechen, lehren andere Texte, dass das irdische Jerusalem bis zum Ende der Zeiten „zertreten“ wird und keine nationale Hoffnung für die Juden als Volk mehr besteht. Die Erfüllung dieser Verheißungen findet sich letztlich im „Neuen Jerusalem“, einer Wohnstätte des Friedens, in der Sünden vergeben sind und kein Leid mehr existiert. Der Fokus liegt somit auf einer geistlichen und himmlischen Wiederherstellung statt auf einem politischen Wiederaufbau. Rettung ist heute für alle Menschen gleichermaßen durch den Glauben an Christus möglich.
Jerusalem bleibt bis zum Ende verwüstet
Dass Jerusalem niemals wieder aufgebaut werden soll, ist klar ersichtlich..., wo der Engel Daniel informiert, dass nach der Kreuzigung unseres Heilands „das Volk des Fürsten, der kommen wird, die Stadt und das Heiligtum zerstören wird“;... dies muss bis zum Ende der Zeit so bleiben. Unser Heiland erklärt ebenfalls..., dass Jerusalem von den Heiden zertreten werden wird, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind. Die Zeiten der Heiden werden nicht vor dem Ende der Zeit erfüllt sein; so dass die ausdrückliche Erklärung unseres Heilands... die Frage für immer klären muss, dass die Juden als Juden in dieser Welt nichts weiter zu hoffen haben.
Verheißung der göttlichen Gnade für Jerusalem
So spricht der Herr der Heerscharen: Meine Städte sollen vor Wohlstand noch überfließen; und der Herr wird Zion noch trösten und wird Jerusalem noch erwählen.“ ... „Ich bin nach Jerusalem mit Erbarmen zurückgekehrt: Mein Haus soll darin gebaut werden, ... und eine Richtschnur soll über Jerusalem gespannt werden.“
Das endgültige Jerusalem als ewige Wohnstätte
Deine Augen sollen Jerusalem als eine ruhige Wohnstätte sehen, ein Zelt, das nicht abgebrochen werden soll; kein einziger seiner Pfähle soll jemals entfernt werden, noch soll einer seiner Stricke zerrissen werden. Aber dort wird der herrliche Herr für uns ein Ort von breiten Flüssen und Strömen sein.... Und kein Bewohner wird sagen: Ich bin krank; dem Volk, das darin wohnt, wird seine Missetat vergeben sein.“
Freude und Sicherheit im neuen Jerusalem
Denn siehe, ich erschaffe Jerusalem zum Frohlocken und sein Volk zur Freude. Und ich will über Jerusalem frohlocken und mich über mein Volk freuen; und die Stimme des Weinens soll darin nicht mehr gehört werden... Sie sollen Häuser bauen und sie bewohnen; sie sollen Weinberge pflanzen und deren Frucht essen... Sie sollen an meinem ganzen heiligen Berg keinen Schaden tun noch Unheil stiften, spricht der Herr.“
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Originalquellen (Englisch)

