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Adventistische Schriften über: "Ursprung und Bedeutung von Karneval"
Antwort
Der Karneval wird in den adventistischen Schriften als ein Fest beschrieben, das durch Prachtentfaltung, Lustbarkeit und oft auch durch Unruhen in der Gesellschaft gekennzeichnet ist. Sein Ursprung liegt in heidnischen babylonischen Bräuchen, die über die Jahrhunderte in die christliche Kirche einsickerten und dort eine Form der Frömmigkeit annahmen, die den Sinnen schmeichelt, aber den Geist der Heiligkeit vermissen lässt. Diese Feste dienen oft dazu, durch weltliche Vergnügungen und den Appell an den Appetit Geld für kirchliche Zwecke zu sammeln, was als Zeichen des geistlichen Verfalls gewertet wird.
Heidnische Wurzeln moderner Feste
Nationen und Völker von heute, die sich ihres Ursprungs nicht bewusst sind, führen babylonische religiöse Bräuche fort, wenn sie Weihnachten mit Festen, brennenden Kerzen, Stechpalmen und Misteln feiern. Zur Erinnerung an babylonische heidnische Götter essen sie zu Ostern Eier, und selbst die wilden Kapriolen von Halloween wiederholen die Mysterien Babylons. Die Wurzel wurde nicht zerstört; ihre religiösen Prinzipien sind in jeder Generation neu entsprosten und haben in jedem Land Früchte getragen.
Vom Heidentum zur kirchlichen Tradition
Diese Feste wurden entweder an den Gräbern der Märtyrer oder in den Kirchen gefeiert... Der Brauch ging in die Kirche über; und mit der heidnischen Gesinnung nahm das Fest einen heidnischen Charakter der Fröhlichkeit und freudigen Erregung, ja sogar des Luxus an. An einigen Orten war der Andrang der Gläubigen so groß, dass... die Umgebung der berühmteren Märtyrerkirchen zu Handelsplätzen wurde und an diesen Feiertagen Jahrmärkte errichtet wurden.
Karneval als prunkvolle Zeremonie
Der Karneval. Ein Brief aus Rom vom 1. Februar besagt: „Während alle Vorbereitungen für den Karneval hier weitergehen, ereignen sich in den Provinzen Dinge, die ernste Befürchtungen wecken. Der Polizeidirektor wurde vor einigen Abenden auf der Straße getötet...“
Geistlicher Verfall durch Vergnügungsfeste
Wie tief gefallen von der ursprünglichen Einfachheit! ... In ihrer Hitze werde ich ihnen ein Fest bereiten und sie trunken machen, damit sie frohlocken und einen ewigen Schlaf schlafen... Mein Volk, geht aus ihrer Mitte (Babylon) hinaus und rettet ein jeder seine Seele vor dem grimmigen Zorn des Herrn.
Die Verführung der Sinne
Die religiöse Zeremonie der römischen Kirche ist ein höchst beeindruckendes Zeremoniell. Ihre prächtige Schaustellung und ihre feierlichen Riten faszinieren die Sinne der Menschen und bringen die Stimme der Vernunft und des Gewissens zum Schweigen. Das Auge wird bestochen. Prächtige Kirchen, imposante Prozessionen... sprechen die Liebe zur Schönheit an.
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Originalquellen (Englisch)
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