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Benutzer anon_m
Ellen Gould White über: "Lydia Purpurhändlerin Apostelgeschichte"
Antwort
Lydia war eine gottesfürchtige Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, die den Aposteln in Philippi begegnete. Als sie am Sabbat die Predigt von Paulus am Flussufer hörte, öffnete der Herr ihr Herz, sodass sie die Wahrheit freudig annahm. Nach ihrer Bekehrung ließ sie sich zusammen mit ihrem gesamten Haushalt taufen. Sie erwies sich als gastfreundliche Unterstützerin, indem sie die Apostel bat, in ihrem Haus zu wohnen. Später diente ihr Heim sogar als Versammlungsort und Trostquelle für die Gläubigen, nachdem Paulus und Silas aus dem Gefängnis entlassen wurden.
Die Bekehrung der Lydia in Philippi
Am Sabbat“, fährt Lukas fort, „gingen wir vor das Stadttor an einen Fluss, wo wir eine Gebetsstätte vermuteten; und wir setzten uns und redeten zu den Frauen, die dort zusammengekommen waren. Und eine Frau namens Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, die Gott verehrte, hörte uns zu; ihr öffnete der Herr das Herz.“ Lydia nahm die Wahrheit freudig an. Sie und ihr Haushalt wurden bekehrt und getauft, und sie bat die Apostel eindringlich, ihr Haus zu ihrem Heim zu machen.
Das Haus der Lydia als Zufluchtsort
Dem Rat Christi folgend, wollten die Apostel ihre Anwesenheit nicht aufdrängen, wo sie nicht erwünscht war. „Sie verließen das Gefängnis und gingen in das Haus der Lydia; und als sie die Brüder gesehen hatten, trösteten sie diese und zogen weiter.“
Die Gründung der Gemeinde in Philippi
Paulus' Bemühungen in Philippi führten zur Gründung einer Gemeinde, deren Mitgliederzahl stetig zunahm. Sein Eifer und seine Hingabe und vor allem seine Bereitschaft, um Christi willen zu leiden, übten einen tiefen und bleibenden Einfluss auf die Bekehrten aus. Sie schätzten die kostbaren Wahrheiten, für die die Apostel so viel geopfert hatten, und verschrieben sich mit ganzer Hingabe der Sache ihres Erlösers.
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Originalquellen (Englisch)
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