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Benutzer anon_m

Ellen Gould White über: "Jakobs Flucht und Rückkehr"

Antwort

Jakob musste aufgrund des Zorns seines Bruders Esau als Flüchtling aus seinem Elternhaus fliehen, nachdem er durch Betrug den Segen erlangt hatte. Nach zwanzig Jahren im Exil bei Laban befahl Gott ihm die Rückkehr in sein Heimatland, wobei Jakob trotz göttlicher Führung von tiefer Reue über seine vergangenen Sünden und der Angst vor einer Begegnung mit Esau geplagt wurde. Während seiner Rückreise rang er im Gebet mit einem Engel, erlangte Vergebung und erlebte eine tiefgreifende Charakterwandlung, durch die er von einem Betrüger zu einem „Fürsten Gottes“ wurde.

Die Flucht vor dem Zorn Esaus

»Vom Zorn Esaus mit dem Tod bedroht, zog Jakob als Flüchtling aus dem Haus seines Vaters aus; aber er trug den Segen des Vaters bei sich; Isaak hatte ihm die Bundesverheißung erneuert und ihn als deren Erben angewiesen, sich eine Frau aus der Familie seiner Mutter in Mesopotamien zu suchen. Doch mit zutiefst beunruhigtem Herzen machte sich Jakob auf seine einsame Reise.«

Gottes Zusage in Bethel

»Siehe, ich bin mit dir und will dich behüten an allen Orten, wohin du gehst, und will dich wieder in dieses Land bringen; denn ich will dich nicht verlassen, bis ich getan habe, was ich dir gesagt habe.“«

Der göttliche Befehl zur Rückkehr

»Doch eingedenk der gnädigen Verheißung von Bethel trug er seinen Fall Gott vor und suchte Führung bei Ihm. In einem Traum wurde sein Gebet beantwortet: „Kehre zurück in das Land deiner Väter und zu deiner Verwandtschaft; und ich will mit dir sein.“«

Innere Kämpfe auf dem Heimweg

»Obwohl Jakob Padan-Aram im Gehorsam gegenüber der göttlichen Anweisung verlassen hatte, trat er den Weg, den er zwanzig Jahre zuvor als Flüchtling beschritten hatte, nicht ohne viele Bedenken an. Seine Sünde bei der Täuschung seines Vaters stand ihm ständig vor Augen. Er wusste, dass sein langes Exil die direkte Folge dieser Sünde war...«

Jakobs Gebet um Bewahrung

»Errette mich, ich flehe Dich an, aus der Hand meines Bruders, aus der Hand Esaus: denn ich fürchte ihn, dass er komme und mich schlage, die Mutter samt den Kindern. Und Du hast gesagt: Ich will dir gewiss Gutes tun und deinen Samen wie den Sand am Meer machen...“«

Transformation des Charakters

»In der Kraft Seiner Macht stand der Vergebene auf, nicht länger der Betrüger, sondern ein Fürst Gottes. Er hatte nicht nur die Befreiung von seinem empörten Bruder erlangt, sondern die Befreiung von sich selbst. Die Macht des Bösen in seiner eigenen Natur war gebrochen; sein Charakter war verwandelt.«

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Originalquellen (Englisch)

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Stephan Krol

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