Was schreibt EGW über...
Adventistische Schriften über: "Gefahren von festgeschriebenen Glaubensbekenntnissen"
Antwort
Festgeschriebene Glaubensbekenntnisse bergen die Gefahr, den Empfang von neuem Licht aus Gottes Wort und die Wirksamkeit geistlicher Gaben zu verhindern, da sie die Lehre auf einem bestimmten Stand einfrieren. Sie führen häufig zu geistiger Tyrannei und Spaltung, indem sie Menschen ausschließen, die der Bibel treuer folgen wollen als der menschlichen Tradition. Letztlich können solche Kredos die Bibel in ihrer Autorität subtil verdrängen und den Weg zurück zu einem Abfall vom Glauben ebnen, der dem System Roms ähnelt.
Blockade für geistliches Wachstum und neue Erkenntnis
»Wenn jemandes Glaube an ein Glaubensbekenntnis gebunden ist, sehe ich nicht, wie man in der Lage sein kann, neues Licht aus Gottes Wort zu empfangen.«
Glaubensbekenntnisse als Ausschluss der geistlichen Gaben
»Es ist offensichtlich, dass die Gaben, wenn sie empfangen würden, menschliche Glaubensbekenntnisse zerstören würden, und dass Glaubensbekenntnisse, wenn sie angenommen werden, die Gaben ausschließen. Die Botschaft des zweiten Engels brachte die Adventisten aus den an Kredos gebundenen Kirchen heraus, wo sie von den Gaben erreicht, vereint und auf das Kommen des Herrn vorbereitet werden konnten.«
Gefahr der geistlichen Tyrannei und des Abfalls
»Aber sie haben einen fatalen Fehler begangen, indem sie ihre Lehren in Glaubensbekenntnissen festschrieben und damit die ersten Schritte zurück zur geistlichen Tyrannei Roms unternahmen. Damit ist das gute Versprechen, das sie einer freien Religion und eines ungefesselten Gewissens gaben, bereits gebrochen. Denn wenn das Recht auf privates Urteilsvermögen von der protestantischen Kirche zugelassen wird, warum werden dann Menschen verurteilt und aus dieser Kirche ausgeschlossen, für kein anderes Verbrechen, als ehrlich zu versuchen, dem Wort Gottes zu gehorchen...?«
Verdrängung der Bibel durch menschliche Kredos
»Die protestantischen evangelischen Denominationen haben sich gegenseitig und sich selbst so die Hände gebunden, dass zwischen ihnen allen ein Mensch nirgendwo Prediger werden kann, ohne ein anderes Buch neben der Bibel zu akzeptieren. ... Es ist nichts Imaginäres an der Aussage, dass die Macht der Glaubensbekenntnisse jetzt beginnt, die Bibel ebenso real zu verbieten wie Rom es tat, wenn auch auf subtilere Weise.«
Kredos als Hindernis für die wahre christliche Einheit
»Aber die populären Kirchen haben ein anderes Mittel zur Bewahrung der Einheit eingeführt, nämlich menschliche Glaubensbekenntnisse. Diese Kredos sichern jeder Denomination eine Art von Einheit; aber sie haben sich alle als unzureichend erwiesen... Diese Sekten stehen nicht auf dem Fundament der Einheit, das von Jesus Christus gelegt und von Paulus ... gelehrt wurde.«
🔍 Passende Suchen
- Gefahren menschlicher Glaubensbekenntnisse
- Bibel als einziges Kredo
- Geistliche Gaben vs. Kredomacht
Originalquellen (Englisch)

