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Adventistische Schriften über: "Galater 6 Auslegung"
Antwort
Die Auslegung von Galater 6 betont die Pflicht, Mitmenschen, die in Sünde gefallen sind, mit Sanftmut und Liebe wiederherzustellen, anstatt sie zu verurteilen. Gläubige sollen gegenseitig ihre Lasten tragen, um das Gesetz Christi zu erfüllen, wobei geistliches Wachstum untrennbar mit dem Dienst am Nächsten und der Selbstverleugnung verbunden ist. Zudem verdeutlicht das Kapitel das Prinzip von Saat und Ernte: Wer eigennützig „auf sein Fleisch sät“, wird Verderben ernten, während das „Säen auf den Geist“ durch Liebe und gute Werke zu ewigem Leben führt.
Wiederherstellung in Sanftmut und das Tragen von Lasten
Brüder, wenn ein Mensch von einer Verfehlung übereilt wird, so helft ihm wieder zurecht mit sanftmütigem Geist, ihr, die ihr geistlich seid; und sieh auf dich selbst, dass du nicht auch versucht werdest. Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“ Hier wird uns unsere Pflicht wieder deutlich vor Augen geführt. Wie können sich bekennende Nachfolger Christi so leichtfertig über diese inspirierten Anweisungen hinwegsetzen?
Das Gesetz Christi durch Dienst erfüllen
Die Eigenschaften, die das Volk, das Gottes Gebote hält, am nötigsten pflegen muss, sind Geduld und Langmut, Friede und Liebe. [...] Erneut sagt er: „Brüder, wenn ein Mensch von einer Verfehlung übereilt wird, so helft ihm wieder zurecht mit sanftmütigem Geist... Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“
Das unvermeidliche Gesetz von Saat und Ernte
Die Ernte ist eine Reproduktion der gesäten Saat. Jeder Same bringt Frucht nach seiner Art hervor. So ist es auch mit den Charakterzügen, die wir hegen. Selbstsucht, Eigenliebe, Selbstachtung und Zügellosigkeit reproduzieren sich selbst, und das Ende ist Elend und Ruin. „Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten.“
Gute Werke als Frucht des Geistes
Das Halten der Gebote Gottes erfordert von uns gute Werke, Selbstverleugnung, Selbstopfer und Hingabe zum Wohle anderer; nicht, dass unsere guten Werke allein uns retten können, aber wir können gewiss nicht ohne gute Werke gerettet werden. Nachdem wir alles getan haben, wozu wir fähig sind, sollen wir sagen: Wir haben nicht mehr getan als unsere Pflicht.
Wandel im Geist zur Vermeidung von Spaltungen
Es gab nur einen Weg, um diese schrecklichen Übel zu verhindern, und das war, wie der Apostel ihnen auferlegte, „im Geist zu wandeln“. Sie mussten durch beständiges Gebet die Leitung des Heiligen Geistes suchen, der sie zu Liebe und Einheit führen würde.
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Originalquellen (Englisch)
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