Was schreibt Ellen White über...
Adventistische Schriften über: "Ehe zwischen Gläubigen und Nichtgläubigen"
Antwort
Die Ehe zwischen einem Gläubigen und einem Ungläubigen wird in den Schriften als gefährliches Bündnis beschrieben, das Gott ausdrücklich untersagt hat. Eine solche Verbindung führt oft zu geistlichem Verfall, da die Partner unterschiedlichen Herren dienen und keine wahre Einigkeit in ihren Zielen und Werten finden können. Wer bereits vor seiner Bekehrung verheiratet war, ist jedoch verpflichtet, seinem Partner treu zu bleiben und zu versuchen, ihn durch Liebe und Sanftmut für Christus zu gewinnen.
Die Gefahr geistlichen Verfalls
»Das Plädoyer wird manchmal vorgebracht, dass der Ungläubige der Religion wohlwollend gegenübersteht und alles ist, was man sich von einem Gefährten wünschen könnte, außer in einer Sache – er ist kein Christ. Obwohl das bessere Urteilsvermögen des Gläubigen auf die Unangemessenheit einer lebenslangen Verbindung mit einem Ungläubigen hindeuten mag, siegt doch in neun von zehn Fällen die Neigung. Der geistliche Niedergang beginnt in dem Moment, in dem das Gelübde am Altar abgelegt wird; der religiöse Eifer wird gedämpft, und eine Festung nach der anderen wird niedergerissen, bis beide Seite an Seite unter dem schwarzen Banner Satans stehen. Sogar bei den Hochzeitsfeierlichkeiten triumphiert der Geist der Welt gegen das Gewissen, den Glauben und die Wahrheit. Im neuen Heim wird die Stunde des Gebets nicht respektiert. Die Braut und der Bräutigam haben sich füreinander entschieden und Jesus entlassen.«
Biblisches Verbot und ungleiches Joch
»Wer im unbekehrten Zustand in den Ehestand eingetreten ist, steht durch seine Bekehrung unter der stärkeren Verpflichtung, seinem Gefährten gegenüber treu zu sein, wie weit sie auch in Bezug auf den religiösen Glauben auseinandergehen mögen; dennoch sollten die Ansprüche Gottes über jede irdische Beziehung gestellt werden, auch wenn Prüfungen und Verfolgungen die Folge sein mögen. Mit dem Geist der Liebe und Sanftmut kann diese Treue einen Einfluss haben, um den Ungläubigen zu gewinnen. Aber die Ehe von Christen mit Gottlosen ist in der Bibel verboten. Die Anweisung des Herrn lautet: „Zieht nicht am gleichen Joch mit den Ungläubigen.“«
Einfluss auf das christliche Leben
»Es ist eine gefährliche Sache, ein weltliches Bündnis einzugehen. Satan weiß wohl, dass die Stunde, die die Vermählung vieler junger Männer und Frauen miterlebt, die Geschichte ihrer religiösen Erfahrung und Nützlichkeit abschließt. Sie sind für Christus verloren. Sie mögen für eine Zeit lang versuchen, ein christliches Leben zu führen, aber all ihr Streben richtet sich gegen einen stetigen Einfluss in der Gegenrichtung. Einst war es ihnen ein Privileg und eine Freude, von ihrem Glauben und ihrer Hoffnung zu sprechen; aber sie werden unwillig, das Thema zu erwähnen, da sie wissen, dass derjenige, mit dem sie ihr Schicksal verknüpft haben, kein Interesse daran hat. Als Folge davon erlischt der Glaube an die kostbare Wahrheit im Herzen, und Satan webt heimtückisch ein Netz aus Skepsis um sie herum.«
Verschiedene Herren und Ziele
»Niemand, der Gott fürchtet, kann sich ohne Gefahr mit jemandem verbinden, der Ihn nicht fürchtet. „Können zwei miteinander gehen, es sei denn, sie seien einig?“ Das Glück und das Gedeihen der ehelichen Beziehung hängen von der Einigkeit der Parteien ab; aber zwischen dem Gläubigen und dem Ungläubigen besteht ein radikaler Unterschied in Geschmack, Neigung und Absicht. Sie dienen zwei Herren, zwischen denen es keine Übereinstimmung geben kann. Wie rein und richtig die Grundsätze eines Menschen auch sein mögen, der Einfluss eines ungläubigen Gefährten wird die Tendenz haben, von Gott wegzuführen.«
Gottes Anspruch steht an erster Stelle
»Meine Schwester, wagst du es, diese klaren und positiven Anweisungen zu missachten? Wie kannst du dich als Kind Gottes, als Untertan von Christi Reich, erkauft durch Sein Blut, mit jemandem verbinden, der Seine Ansprüche nicht anerkennt, der nicht von Seinem Geist geleitet wird? Die Gebote, die ich zitiert habe, sind nicht das Wort von Menschen, sondern von Gott. Selbst wenn der Gefährte deiner Wahl in jeder anderen Hinsicht würdig wäre (was er nicht ist), so hat er doch die Wahrheit für diese Zeit nicht angenommen; er ist ein Ungläubiger, und es ist dir vom Himmel verboten, dich mit ihm zu vereinen. Du kannst diese göttliche Anweisung nicht ohne Gefahr für deine Seele missachten.«
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Originalquellen (Englisch)

