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Benutzer anon_m

Ellen Gould White über: "Die Natur Gottes und seine Erscheinungsform"

Antwort

Gott ist ein persönliches Wesen und kein bloßes physikalisches Prinzip oder eine alles durchdringende Energie, wobei der Mensch ursprünglich in Seinem Ebenbild erschaffen wurde. Da der endliche menschliche Verstand die Unendlichkeit Gottes nicht vollständig erfassen kann und Spekulationen über Sein Wesen fruchtlos sind, hat Er sich am deutlichsten durch Seinen Sohn Jesus Christus offenbart. Während die Natur zwar Gottes Charakter, Liebe und Macht widerspiegelt, ist sie nicht Gott selbst, sondern lediglich ein Ausdruck Seiner Gedanken.

Die Begrenztheit menschlichen Verstehens

»Die Geheimnisse gehören dem Herrn, unserem Gott.“ Die Offenbarung Seiner selbst, die Gott in Seinem Wort gegeben hat, ist für unser Studium bestimmt. Dies dürfen wir zu verstehen suchen. Doch darüber hinaus sollen wir nicht vordringen. Der höchste Intellekt mag sich anstrengen, bis er in Vermutungen über die Natur Gottes erschöpft ist; doch die Bemühung wird fruchtlos sein. Dieses Problem wurde uns nicht zur Lösung gegeben. Kein menschlicher Verstand kann Gott begreifen. Möge der endliche Mensch nicht versuchen, Ihn zu interpretieren.«

Gott als persönliches Wesen

»Die gewaltige Macht, die in der ganzen Natur wirkt und alle Dinge erhält, ist nicht, wie einige Wissenschaftler behaupten, lediglich ein alles durchdringendes Prinzip, eine antreibende Energie. Gott ist ein Geist, und doch ist Er ein persönliches Wesen, denn unsere ersten Eltern wurden nach Seinem Bild erschaffen. Als ein persönliches Wesen hat Gott sich in Seinem Sohn offenbart.«

Unterscheidung zwischen Gott und Natur

»Gottes Handwerk in der Natur ist nicht Gott Selbst in der Natur. Die Dinge der Natur sind ein Ausdruck von Gottes Charakter; durch sie können wir Seine Liebe, Seine Macht und Seine Herrlichkeit verstehen; aber wir dürfen die Natur nicht als Gott betrachten. ... So ist die Natur zwar ein Ausdruck von Gottes Gedanken, aber nicht die Natur, sondern der Gott der Natur soll erhöht werden.«

Christus als das Ebenbild Gottes

»Gott sah, dass eine klarere Offenbarung als die Natur nötig war, um sowohl Seine Persönlichkeit als auch Seinen Charakter darzustellen. Er sandte Seinen Sohn in die Welt, um, soweit es der menschliche Anblick ertragen konnte, die Natur und die Eigenschaften des unsichtbaren Gottes zu offenbaren.«

Die Gefahr der Anmaßung

»Der Mensch kann Gott durch Forschen nicht finden. Keiner versuche mit vermessener Hand den Schleier zu lüften, der Seine Herrlichkeit verbirgt. „Unerforschlich sind Seine Gerichte und Seine Wege unausfindbar!“ Es ist ein Beweis Seiner Gnade, dass Seine Macht verborgen bleibt; denn den Schleier zu lüften, der die göttliche Gegenwart verbirgt, bedeutet den Tod.«

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Originalquellen (Englisch)

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Stephan Krol

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