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Benutzer anon_m

Adventistische Schriften über: "Bedeutung von Heil mit Furcht und Zittern schaffen"

Antwort

Das Heil mit Furcht und Zittern zu schaffen bedeutet eine aktive Zusammenarbeit (Kooperation) zwischen dem Menschen und Gott, bei der der Mensch trotz seiner eigenen Kraftlosigkeit ernsthafte Anstrengungen unternimmt. Während der Mensch völlig von der Gnade und Kraft Gottes abhängig ist, muss er seinen Willen freiwillig unterordnen und entschieden gegen Versuchungen kämpfen. Es handelt sich um ein gemeinsames Wirken, bei dem Gott das Wollen und Vollbringen bewirkt, der Mensch jedoch aktiv auf diese göttliche Führung antwortet.

Die notwendige Zusammenarbeit mit Gott

Das Werk, das Heil zu erlangen, ist eine Partnerschaft, ein gemeinsames Vorhaben. Es muss eine Zusammenarbeit zwischen Gott und dem reumütigen Sünder stattfinden. Dies ist notwendig für die Bildung rechter Prinzipien im Charakter. Der Mensch soll ernsthafte Anstrengungen unternehmen, um das zu überwinden, was ihn daran hindert, Vollkommenheit zu erreichen. Aber er ist für den Erfolg ganz von Gott abhängig.

Kein passives Warten auf das Heil

Wir haben eine Rolle in diesem Werk zu spielen. Möge niemand denken, dass Männer und Frauen in den Himmel aufgenommen werden, ohne sich hier unten am Kampf zu beteiligen. Wir haben eine Schlacht zu schlagen, einen Sieg zu erringen. Gott sagt zu uns: „Schafft euer eigenes Heil.“ Wie? „Mit Furcht und Zittern. Denn Gott ist es, der in euch wirkt, sowohl das Wollen als auch das Vollbringen nach seinem Wohlgefallen.“ Gott wirkt, und der Mensch wirkt.

Völlige Abhängigkeit von Gottes Kraft

Der Mensch hat aus sich selbst heraus keine Kraft, sein eigenes Heil zu bewirken. Das Heil muss das Ergebnis der Zusammenarbeit mit göttlicher Macht sein, und Gott wird das nicht für den Menschen tun, was dieser für sich selbst tun kann. Der Mensch ist völlig von der Gnade Christi abhängig. Er hat keine Kraft, auch nur einen Schritt in Richtung Christus zu gehen, es sei denn, der Geist Gottes zieht ihn.

Der Kampf gegen die Sünde

Dieses Werk kann nur durch den Glauben an Christus vollbracht werden, durch die Kraft des innewohnenden Geistes Gottes. ... Der Christ wird die Regungen der Sünde spüren, aber er wird einen beständigen Kampf gegen sie führen. Hier wird die Hilfe Christi benötigt. Menschliche Schwäche vereint sich mit göttlicher Stärke.

Die Rolle des menschlichen Willens

Der Mensch kann sich nicht durch die Ausübung seines Willens selbst verwandeln. Er besitzt keine Kraft, durch die diese Veränderung bewirkt werden könnte. Die erneuernde Energie muss von Gott kommen. Die Veränderung kann nur durch den Heiligen Geist erfolgen. Wer gerettet werden will, ob hoch oder niedrig, reich oder arm, muss sich dem Wirken dieser Macht unterwerfen.
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Originalquellen (Englisch)

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Stephan Krol

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