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Benutzer anon_m

Ellen Gould White über: "Bedeutung der guten Werke im Untersuchungsgericht"

Antwort

Im Untersuchungsgericht werden Menschen zwar durch ihren Glauben gerechtfertigt, aber nach ihren Werken gerichtet, da nur Taten aus Liebe einen lebendigen Glauben beweisen. Es reicht nicht aus, sich zum Glauben zu bekennen; vielmehr wird geprüft, ob Talente, Zeit und Mittel zur Ehre Gottes und zum Wohl der Mitmenschen eingesetzt wurden. Ein Mangel an guten Werken oder die Vernachlässigung geistlicher Pflichten zugunsten egoistischer Interessen führt dazu, dass man im Gericht als „zu leicht befunden“ gilt.

Glaube und Werke im göttlichen Gericht

Alle werden durch ihren Glauben gerechtfertigt und nach ihren Werken gerichtet. Wie lebhaft erschien dann ihre Vernachlässigung und wie weise die Anordnung Gottes, jedem Menschen eine Arbeit zu geben, um das Werk zu fördern und seine Mitmenschen zu retten. Jeder sollte einen lebendigen Glauben in seiner Familie und in seiner Nachbarschaft beweisen, indem er den Armen gegenüber freundlich ist, mit den Leidenden mitfühlt, sich an missionarischer Arbeit beteiligt und Gottes Werk mit seinen Mitteln unterstützt.

Echter Glaube entspringt der Liebe

Im Gericht wird die Verwendung jedes Talents genau untersucht werden. Wie haben wir das uns vom Himmel geliehene Kapital eingesetzt? ... Einem bloßen Bekenntnis des Glaubens an Christus wird kein Wert beigemessen; nur die Liebe, die sich durch Werke zeigt, wird als echt gezählt. Doch es ist allein die Liebe, die in den Augen des Himmels jeder Tat Wert verleiht. Was immer aus Liebe getan wird, wie klein es auch in der Schätzung der Menschen erscheinen mag, wird von Gott angenommen und belohnt.

Verantwortung für unterlassene Taten

Ihr werdet nach den Taten gerichtet werden, die ihr im Körper vollbracht habt. Von euch wird nicht nur Rechenschaft gefordert für das Unrecht, das ihr getan habt, sondern auch für das Gute, das ihr hättet tun sollen und nicht getan habt.

Die Prüfung des Charakters

Wenn die Fälle aller zur Überprüfung vor Gott kommen, wird nicht die Frage gestellt: „Was haben sie bekannt?“, sondern: „Was haben sie getan?“ Waren sie Täter des Wortes? Haben sie für sich selbst gelebt, oder haben sie sich in Werken des Wohlwollens, in Taten der Freundlichkeit und Liebe geübt...? Wenn der Bericht zeigt, dass dies ihr Leben war... werden sie die gesegnete Zusicherung und den Segen von Christus erhalten: „Gut gemacht“.
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Originalquellen (Englisch)

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Stephan Krol

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