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Ellen Gould White über: "Die Rückkehr nach Kanaan"
Antwort
Die Rückkehr nach Kanaan beschreibt entscheidende Momente der biblischen Geschichte, darunter Jakobs gehorsame, aber von Gewissensbissen begleitete Rückreise nach zwanzig Jahren im Exil. Für das Volk Israel war die Rückkehr nach der Wüstenwanderung ein von Gott geführtes Ereignis, das jedoch durch Unglauben und Rebellion verzögert wurde, bis sie schließlich den Jordan überquerten und das verheißene Land betraten. Letztlich dient der Einzug in Kanaan als Sinnbild für die endgültige Befreiung des Volkes Gottes in eine Erde, die von der Sünde befreit ist.
Jakobs Rückkehr unter Gottes Führung
»Obwohl Jakob Padan-Aram im Gehorsam gegenüber der göttlichen Anweisung verlassen hatte, trat er den Weg, den er zwanzig Jahre zuvor als Flüchtling beschritten hatte, nicht ohne große Bedenken an. Seine Sünde bei der Täuschung seines Vaters stand ihm ständig vor Augen. Er wusste, dass sein langes Exil die direkte Folge dieser Sünde war... Als die Hügel seiner Heimat in der Ferne vor ihm auftauchten, war das Herz des Patriarchen tief bewegt.«
Verzögerung durch Unglauben
»Der Herr befahl den Hebräern umzukehren und durch den Weg am Roten Meer in die Wüste zu gehen. Sie waren dem guten Land sehr nahe, aber durch ihre gottlose Rebellion verwirkten sie den Schutz Gottes. Hätten sie den Bericht von Kaleb und Josua angenommen und wären sofort hinaufgegangen, hätte Gott ihnen das Land Kanaan gegeben. Aber sie waren ungläubig... so dass sie das Urteil über sich brachten, niemals das verheißene Land zu betreten.«
Das Ende der Wüstenwanderung
»Am vierzehnten Tag des Monats am Abend“ wurde das Passahfest in den Ebenen von Jericho gefeiert... Und das Manna hörte am nächsten Tag auf, nachdem sie vom alten Korn des Landes gegessen hatten; auch hatten die Kinder Israel kein Manna mehr; sondern sie aßen die Frucht des Landes Kanaan. Die langen Jahre ihrer Wüstenwanderung waren zu Ende. Die Füße Israels betraten endlich das verheißene Land.«
Eine glorreichere Befreiung
»Noch eine weitere Szene eröffnet sich seinem Blick – die von dem Fluch befreite Erde, schöner als das soeben vor ihm ausgebreitete schöne Land der Verheißung. Es gibt keine Sünde, und der Tod kann nicht eintreten. Dort finden die geretteten Nationen ihre ewige Heimat. Mit unaussprechlicher Freude blickt Mose auf die Szene – die Erfüllung einer glorreicheren Befreiung, als seine kühnsten Hoffnungen es sich je ausgemalt haben.«
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Originalquellen (Englisch)

